Marcel Tisserand köpfte den Wolfsburger Siegtreffer
Marcel Tisserand köpfte den Wolfsburger Siegtreffer © Getty Images
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Mainz - Der VfL Wolfsburg bleibt auch im achten Saisonspiel ungeschlagen. Bei Kellerkind FSV Mainz 05 siegen die Wölfe dank Abwehrspieler Marcel Tisserand.

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Der VfL Wolfsburg hat nach drei Unentschieden in Serie wieder einen Sieg eingefahren und dabei die Sorgen des FSV Mainz 05 verschärft.

Die Wölfe gewannen mit 1:0 (1:0) bei den Rheinhessen und fügten diesen die bereits fünfte Niederlage im sechsten Saisonspiel zu. Die letzten drei Liga-Spiele der Wolfsburger hatten jeweils 1:1 geendet. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

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Abwehrspieler Marcel Tisserand (9.) erzielte für die Gäste das Tor des Tages. Während die Niedersachsen nach dem dritten Saisonsieg weiter ungeschlagen sind und sich klar in Richtung der Europapokal-Plätze orientieren, wird die Situation für die Mainzer immer prekärer. So schlecht waren sie einzig 2005/06 in die Bundesliga-Spielzeit gestartet. (Service: Tabelle der Bundesliga)

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FSV-Coach Sandro Schwarz hatte erneut Robin Zentner den Vorzug vor U21-Nationalkeeper Florian Müller gegeben und die Torwartfrage damit wohl endgültig beantwortet. Auch dessen Vorderleute wirkten zu Beginn äußerst engagiert und suchten nach Ballgewinnen immer wieder überfallartig die Offensive. Den ersten gefährlichen Torschuss der Partie gab Jean-Paul Boetius (6.) ab. (Service: Ergebnisse und Spielplan)

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Tisserand köpft zum Sieg ein

Doch die kalte Dusche folgte umgehend. Nach einer Ecke stieg Innenverteidiger Tisserand höher als alle Gegenspieler und traf ins lange Eck. Mainz wirkte geschockt, brauchte in der Folge einige Minuten, um sich neu zu sortieren. Nur ein toller Reflex von Zentner verhinderte, dass VfL-Torjäger Wout Weghorst (18.) schon früh den zweiten Gäste-Treffer nachlegte. 

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Es dauerte bis zur 29. Spielminute ehe auch die Mainzer wieder gefährlich wurden. Nach starker Außenrist-Flanke von Kapitän Daniel Brosinski scheiterte allerdings Robin Quaison per Kopf am stark reagierenden Wolfsburger Keeper Pavao Pervan. Genauso wie in der Nachspielzeit der ersten Hälfte, als der Schwede sogar noch etwas aussichtsreicher zum Kopfball kam, den Ausgleich aber erneut verpasste.

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Nach der Pause gab Wolfsburg dann seine trotz Führung eher passive Haltung plötzlich auf und drängte auf die Entscheidung. Nur mit vereinten Kräften hinderten Zentner und Jeremiah St. Juste den einschussbereiten Josip Brekalo (51.) am 2:0. Weil auch Mainz sich nun entschlossener gegen die drohende Pleite stemmte, wurde die Atmosphäre hitziger, die Partie insgesamt ruppiger.

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Die besseren Möglichkeiten hatten dabei die Gastgeber. Der eingewechselte Maxim (67.) traf mit einem abgefälschten Schuss die Latte und Sturm-Tank Adam Szalai trat (68.) aus kurzer Distanz unglücklich über den Ball. Bis in die Schlussphase hinein war die Partie somit zwar nicht hochklassig, zumindest jedoch spannend.