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Steffen Freund gibt die jüngste Leistung des BVB in Berlin zu denken. Für den Ex-Spieler wirft die Leistung Fragen auf, trotzdem glaubt er an das Team.

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Steffen Freund hat sich nach den jüngsten Auftritten von Borussia Dortmunds besorgt gezeigt. Der Ex-Nationalspieler bemängelte nach der 1:3-Niederlage bei Union Berlin die fehlende Einsatzbereitschaft.

"Ich habe das Spiel komplett gesehen, und nach dem Köln-Spiel so eine Leistung -  sieben Kilometer weniger laufen und viel weniger intensive Läufe als Union Berlin... Daran kann ich erkennen, dass die Mannschaft gar nicht die nötige Einsatzbereitschaft hatte, um den Gegner niederzuringen", meinte Freund bei 100% Bundesliga - Fußball bei NITRO.

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Der langjährige BVB-Profi und Europameister von 1996 hat auch bei Trainer Lucien Favre "so ein komisches Gefühl gerade".

"Ich halte Lucien Favre für einen hervorragenden Trainer, aber es gab immer Situationen... Bei Hertha wollte er weg, bei Borussia Mönchengladbach wollte er weg, obwohl der Vorstand das noch gar nicht wollte", erinnerte Freund.

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BVB trotz durchwachsenem Auftakt Titelkandidat

Der BVB bleibe für den 49-Jährigen dennoch "mein Meisterschaftskandidat, aber da muss jetzt schon was passieren".

Dortmund hatte die Saison mit einem furiosen 5:1-Sieg über den FC Augsburg eröffnet, beim 3:1-Sieg in Köln jedoch nur teilweise überzeugt. Am Wochenende unterlag der Titelkandidat schließlich überraschend bei Aufsteiger Union Berlin.