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Dortmund - Borussia Dortmund findet nach der Niederlage bei Union Berlin zurück in die Erfolgsspur. Gegen Bayer Leverkusen ist einmal mehr auf Knipser Paco Alcácer Verlass.

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Borussia Dortmund hat die passende Antwort auf den Ausrutscher beim Aufsteiger Union Berlin gegeben.

Die Mannschaft von Trainer Lucien Favre besiegte Bayer Leverkusen verdient mit 4:0 (1:0) und setzte sich mit neun Punkten in der Spitzengruppe der Bundesliga fest.

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Brandt lobt Torgarant Alcácer

"Wenn du 4:0 gewinnst war das im Hinblick auf die letzten zwei Wochen eine gute Reaktion. Der Knackpunkt war, dass wir vor dem Tor eiskalt waren", sagte Julian Brandt bei Sky und lobte Torjäger Paco Alcácer: "Er ist ein fantastischer Spieler, der definitiv seine Qualitäten vor dem Tor hat. Er ist ein sehr witziger Typ. Er ist enorm wichtig für uns."

Seine Bedeutung für den BVB untermauerte Alcácer mit seinem fünften Saisontor (28.). Zugleich setzte der spanische Nationalspieler seine beeindruckende Torserie in dieser Saison fort: Auch im achten Pflichtspiel für seinen Klub und sein Land traf Alcácer. In der Bundesliga war es im vierten Spiel bereits sein fünftes Tor, das gelang zuvor nur Lothar Emmerich (1967/68) und Pierre-Emerick Aubameyang (2015/16).

BVB erstmals ohne Gegentor - Favre zufrieden

Im zweiten Durchgang erzielten Marco Reus (50., 90.) und Raphael Guerreiro (83.) die weiteren Treffer beim fünften Heimsieg des BVB gegen Leverkusen (7 Punkte) in Serie. Der BVB blieb damit erstmals in dieser Bundesligasaison ohne Gegentor. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

"Wir haben gut verteidigt. Das war auch nötig heute. Wir haben keinen großen Fehler gemacht", hob Trainer Favre die Defensivleistung hervor. Ansonsten habe seine Mannschaft "geduldig gespielt".

Für Dortmund war es gleichzeitig eine gelungene Generalprobe für den Champions-League-Kracher gegen den FC Barcelona am Dienstag. (SERVICE: Spielplan Bundesliga)

Piszczek und Demirbay fallen kurzfristig aus

Beide Teams mussten kurzfristige Ausfälle verkraften. Beim BVB fehlte Lukasz Piszczek (muskuläre Probleme), die Gäste mussten auf Kerem Demirbay (familiäre Gründe) verzichten. (SERVICE: Tabelle)

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Das erwartete Spektakel vor 81.365 Zuschauern im ausverkauften Signal Iduna Park blieb zunächst aus. Die Gastgeber waren nach den drei Gegentoren in Berlin zunächst einmal um Stabilität in der Defensive bemüht, Leverkusen agierte zu fehlerhaft. Jungstar Kai Havertz trieb das Spiel der Gäste zwar immer wieder an, der letzte Pass kam aber häufig nicht an. Stürmer Kevin Volland hatte gegen die Dortmunder Innenverteidiger Mats Hummels und Manuel Akanji einen schweren Stand.

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Nach gut 20 Minuten kam der Vizemeister besser ins Spiel und hätte bei einer Doppelchance in Führung gehen müssen. Kapitän Reus und der Ex-Leverkusener Julian Brandt im Nachschuss scheiterten aber am glänzend reagierenden Torhüter Lukas Hradecky (24.).

Hakimi scheitert an der Latte

Die Werkself zeigte sich aber beeindruckt. Piszczek-Ersatz Achraf Hakimi profitierte bei seiner Balleroberung von einem Missverständnis zwischen Karim Bellarabi und Nadiem Amiri und flankte perfekt auf Alcácer. Der spanische Torjäger traf aus kurzer Distanz mit seinem fünften Treffer zur Führung.

Der BVB blieb auch danach am Drücker. Nationalspieler Jonathan Tah verhinderte gegen Thomas Delaney das 0:2, den Nachschuss von Hakimi lenkte Hradecky an die Unterkante der Latte (33.). Die Pausenführung der Schwarz-Gelben war daher trotz eines Ballbesitzes von nur knapp 35 Prozent völlig verdient.

Bailey und Bellarabi verpassen Ausgleich - Reus trifft

Ex-BVB-Coach Peter Bosz reagierte und brachte zur zweiten Halbzeit Leon Bailey für den schwachen Amiri. Das Offensivspiel der Werkself gewann sofort an Schwung. Bailey verpasste vor dem BVB-Tor nur knapp (48.), Bellarabi vergab nach Traumpass von Havertz frei vor Torhüter Roman Bürki kläglich (49.). Das rächte sich im Gegenzug. Nach Pass von Jadon Sancho erhöhte Reus.

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Der kurzfristige Elan im Leverkusener Angriffsspiel war wieder dahin. Havertz verzeichnete erst in der 63. Minute die nächste Chance.