Lesedauer: 2 Minuten

Die NADA schließt die Ermittlungen gegen Martin Hinteregger ab und nennt ein Ergebnis. Die Medien werden für ihre Berichterstattung kritisiert.

Anzeige

Die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) hat ihre Ermittlungen gegen Fußballprofi Martin Hinteregger vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt abgeschlossen und keinen Verstoß gegen die Anti-Doping-Bestimmungen festgestellt. Das teilte die NADA am Freitag mit.

Hinteregger hatte am vergangenen Sonntag im Spiel gegen die TSG Hoffenheim (1:0) laut eigener Aussage "eine Nadel gesetzt" bekommen, nachdem er sich eine Viertelstunde vor Spielende einen Wadenkrampf zugezogen hatte.

Anzeige

Nach einer Akupunktur, die den Muskel löste, soll Hinteregger, wie es von Vereinsseite kommuniziert wurde, Kohlenhydrate und Magnesium eingenommen haben. Kurz nach dem Spiel war die NADA aufmerksam geworden, als es hieß, Hinteregger hätte eine Tablette verabreicht bekommen, und bat den Spieler am Dienstag zum Doping-Test.

Jetzt das aktuelle Trikot von Eintracht Frankfurt bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE

Die "in diesem Fall vorgenommene medizinische Behandlungsmethode" sei "mit dem aktuell gültigen Dopingreglement vereinbar", schrieb die NADA. Zur Bewertung des Sachverhalts hatte die NADA Fernsehbilder und die vom Verein vorgelegten medizinischen Unterlagen analysiert.

Meistgelesene Artikel
  • Tennis / ATP
    1
    Tennis / ATP
    Gewaltvorwürfe! Zverev reagiert
  • Fussball / Bundesliga
    2
    Fussball / Bundesliga
    Dortmunds neues Prunkstück?
  • Fussball / Europa League
    3
    Fussball / Europa League
    Götzes PSV kontert irres 60-Meter-Tor
  • Fussball / Europa League
    4
    Fussball / Europa League
    Leverkusen-Pleite nach Witz-Rot
  • Fussball / Bundesliga
    5
    Fussball / Bundesliga
    Dieser Rücktritt berührte Hummels

Gleichzeitig kritisierte die NADA die mediale Berichterstattung, in der ihrer Ansicht nach suggeriert worden war, dass die NADA "Eintracht Frankfurt oder den Spieler in den Verdacht des Dopings oder Medikamentenmissbrauchs gebracht" habe. Dennoch mahnte die NADA die Vereine zu einem "verantwortungsvollen Umgang mit medizinischen Behandlungen, Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln" an.