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Krefeld - Auf Schalke brennt zwischen den Torwart-Toptalenten Markus Schubert und Alexander Nübel der Kampf um die Eins. Doch Herausforderer Schubert überrascht mit einer Aussage.

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Beim FC Schalke 04 ist die Torwartfrage noch nicht abschließend geklärt.

Zwar habe Alexander Nübel "die Nasenspitze vorn", wie Schalkes Trainer David Wagner kürzlich erklärte, doch noch will sich sein Herausforderer Markus Schubert nicht geschlagen geben. Wie zuletzt in der deutschen U21-Nationalmannschaft bei der EM in Italien und San Marino kämpfen die beiden jungen Keeper auch auf Schalke um den einen Platz im Kasten.

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Doch wer nun ein erbittertes Duell um die Nummer eins wie einst zwischen Oliver Kahn und Jens Lehmann erwartet, liegt offenbar falsch. Für Neuzugang Schubert war Konkurrent Nübel sogar einer der Gründe, warum es ihn von Zweitligist Dynamo Dresden zu den Königsblauen zog.

Schubert: Nübel pusht mich

"Wir verstehen uns auf jeden Fall gut. Das klappt, glaube ich, auch nicht bei jedem Verein, dass in einem Torhüterteam so eine gute Stimmung herrscht. Dass Einer den Anderen pusht", beschreibt der 21-Jährige SPORT1 das Verhältnis zu Nübel am Rande der Eröffnung eines Fitnessstudios für Profisportler in Krefeld.

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"Deswegen war das auch so ein bisschen ausschlaggebend, ob ich zu Schalke gehe oder nicht, wie ich mich mit Alex verstehe. Und wir verstehen uns jedenfalls top und helfen uns gegenseitig", sagt Schubert.

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Auch ein anderer Knappe war für ihn ein wichtiger Wechselgrund, erklärt der Keeper weiter: "Simon Henzler, der Torwarttrainer von Schalke 04. Er hat einen klaren Plan, was das Torwartspiel angeht. Er hat mir fast jeden Tag Videos geschickt, wir waren ständig in Kontakt. Es hat mir einfach gefallen, wie er trainiert und wie er mich auch als Torhüter sieht und mich auch verbessern will."

Wagner-Fußball für Schubert wie geschaffen

Mit dem pressingorientierten Offensivfußball von Schalkes neuem Trainer David Wagner kann sich Schubert ebenso voll identifizieren – und sieht Parallelen zur U21 und DFB-Coach Stefan Kuntz: "Beim DFB wollten wir Fußball spielen. Das kommt mir auch entgegen, darauf habe ich Bock. So wie er (Wagner; Anm. d. Red.) Fußball spielen will - das kann ich zu 100 Prozent verkörpern. Ich versuche mein Bestes und muss mich da auch trotzdem weiterentwickeln."

Nach der letztjährigen Horrorsaison auf Schalke hofft Schubert auf ruhigere und sportlich bessere Zeiten. Sein Saisonziel mit den Gelsenkirchenern hat der Torwart klar vor Augen: "Einfach attraktiven Fußball zu spielen, so erfolgreich wie möglich."