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München - Ein Wechsel von Timo Werner zum FC Bayern rückt in immer weitere Ferne. Vereinsintern herrscht zunehmend Skepsis darüber, ob der 23-Jährige die Münchner ernsthaft verstärken könnte.

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Im Sommerurlaub erholt sich Timo Werner derzeit von einer anstrengenden Saison. Statt gänzlich abschalten zu können, dürfte ihm die noch immer unklare Situation über seine Zukunft allerdings Sorgenfalten bereiten. 

Wechselt er zum FC Bayern? Bleibt der Stürmer doch in Leipzig? Zieht es ihn sogar ins Ausland?

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Seit Tagen besteht zwischen den Verantwortlichen aus Leipzig und denen aus München jedenfalls kein Kontakt. Im Bayern-Poker um den 23-Jährigen ist schlichtweg keine Bewegung drin. Dies liegt nach SPORT1-Informationen allerdings nicht allein daran, dass sich der Rekordmeister bekanntermaßen offensiv um die Dienste von Leroy Sané von Manchester City bemüht.

Bayern zweifelt an Werners Qualität

Innerhalb des Vereins gibt es zunehmend Zweifel darüber, ob Werner trotz seiner Schnelligkeit und nachgewiesenen Torgefährlichkeit die Bayern tatsächlich verstärken würde. Auch Sportdirektor Hasan Salihamidzic ist vom Nationalstürmer nicht hundertprozentig überzeugt. In der Nationalmannschaft verlor der gebürtige Stuttgarter zuletzt auch seinen Stammplatz. In München ist das natürlich nicht verborgen geblieben. 

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Die Bayern und auch die Werner-Seite sind sich darüber einig, dass der Rechtsfuß zudem kein typischer Außenbahn-Spieler ist, weshalb seine mögliche Verpflichtung nicht mit einer von Sané zusammenhängt. Werner sieht sich selbst in zentraler Rolle. Eben dort, wo Thomas Müller und Robert Lewandowski ihre Stammplätze bislang innehatten. 

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Keine Gespräche mit ausländischen Topklubs

Die Rolle als deren Backup kommt für Werner jedoch nur bedingt in Frage, weshalb es für ihn noch immer eine Option ist, mindestens ein weiteres Jahr beim Champions-League-Teilnehmer zu bleiben. Auch deshalb plant Werner Stand jetzt, beim Trainingsstart am 8. Juli nicht in München an der Säbener Straße aufzulaufen, sondern in Leipzig am Cottaweg. 

Damit Werner doch noch einigermaßen im Urlaub abschalten kann, wurden seitens der Werner-Seite vorübergehend auch sämtliche Gespräche mit ausländischen Vereinen abgebrochen. Zuletzt kursierten Gerüchte, wonach Paris Saint-Germain an ihm interessiert sein soll. 

Bleibt Werner in Leipzig?

Umso wahrscheinlicher ist es aktuell, dass Werner tatsächlich noch ein Jahr bei RB bleibt, wo er noch einen Vertrag bis 2020 besitzt. Ein Szenario, was die Verantwortlichen in Leipzig nach wie vor tunlichst verhindern wollen, sofern Werner dort nicht verlängert. In diesem Fall könnte er im kommenden Sommer ablösefrei wechseln.

Im kicker übte Ralf Rangnick zuletzt unterschwellig Druck auf Werner aus, indem er sagte: "Das könnte, je nachdem, wie seine Leistung ausfällt, auch schwierig werden mit den Fans, was sehr schade wäre, weil er sich bei uns zu einem Publikumsliebling entwickelt hat." Eine Äußerung, für die der Noch-Sportdirektor von der Spielervertretung FIFPRO Europa umgehend Kritik erntete.