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Werder-Trainer Florian Kohfeldt spricht über den Abgang von Max Kruse und dessen Bedeutung für ihn. Auch über den FC Bayern spricht der 36-Jährige.

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Werder-Trainer Florian Kohfeldt hat über den Abgang von Max Kruse gesprochen.

"Es tut mir weh, dass er nicht mehr jeden Tag da ist. Weil ich ihn gerne um mich hatte, als Spieler, als Mensch", sagte der 36-Jährige dem kicker. Kohfeldt betonte aber, dass Kruse "nichts Verbotenes" getan habe.

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"Er hat hier für drei Jahre unterschrieben und diese drei Jahre für Werder gespielt. Er hat seine Entscheidung zu einem Zeitpunkt getroffen, den wir uns gewünscht haben", ergänzte der Trainer der Bremer.

Kohfeldt sieht Positives in Kruses Abgang

Aber Kohfeldt sieht im Abgang von Kruse auch etwas Positives: "Max war unheimlich wichtig. Aber er war auch auf eine bestimmte Art von Fußball festgelegt. Die hat uns sehr, sehr häufig sehr, sehr gutgetan. Aber in gewissen Momenten hat sie uns limitiert. Jetzt ist es ein Ziel sich facettenreicher aufzustellen."

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Vor dem Pokalduell mit dem FC Bayern, das die Münchner nach einem strittigen Elfmeter gewannen, sagte Kohfeldt, dass man bestimmte Dinge nur gegen Bayern erlebt. In diesem Interview darauf angesprochen, erklärt der 36-Jährige seine Aussagen.

"Bayern hat eine unheimliche Macht"

"Sie haben eine unheimliche Macht, wie sie mit dir als Gegner umgehen, wie sie mit dem Schiedsrichter umgehen. Ich finde das total legitim, sie haben sich das erarbeitet", sagte Kohfeldt und fügte hinzu: "Einfach diesen Habitus: 'Wir gewinnen auf jeden Fall.' Das ist schon beeindruckend." 

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Dies zeige sich bereits in Kleinigkeiten, erklärt der Trainer der Bremer und nennt ein Beispiel: "In München kommt schonmal ein Ordner in die Kabine und guckt sich deine Flipcharts an. Das würde sich kein anderer Verein der Welt erlauben." Für einen Gegner sei das irritierend, aber er finde das beeindruckend, meinte Kohfeldt.