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Stefan Reuter zeigt sich im CHECK24 Doppelpass über den neuen Augsburger Trainer Martin Schmidt begeistert. Die Verpflichtung von Jens Lehmann bereut er nicht.

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Beim FC Augsburg ist die Stimmung nach dem grandiosen 6:0-Sieg gegen den VfB Stuttgart hervorragend. 

Nach dem 3:1 gegen Eintracht Frankfurt in der vergangenen Woche feierte die Mannschaft bereits den zweiten Sieg im zweiten Spiel. Grund für den Umschwung in Augsburg: der neue Trainer.

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"Martin Schmidt hat in den ersten beiden Tagen direkt einen großen Stimmungsumschwung herbeigeführt", erklärte Augsburgs Sport-Geschäftsführer Stefan Reuter im CHECK24 Doppelpass.

Reuter hatte "richtig Schiss"

Ganz ohne Bedenken liefen die ersten Tage mit dem neuen Cheftrainer aber nicht. "Ich hatte richtig Schiss, weil die Trainingseinheiten so gut waren", so der 52-Jährige.

Umso besser, dass Schmidt den richtigen Draht zu den Spielern gefunden hat. "Er beherrscht die Kunst, den Spielern Lockerheit zu vermitteln", freut sich Reuter. Man müsse Schmidt "ein riesen Kompliment machen. Was er in der kurzen Zeit geschaffen hat, ist außergewöhnlich."

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Dass die Partnerschaft mit Manuel Baum zu Ende gegangen ist, war für den Sport-Geschäftsführer unumgänglich. "Wenn du spürst, dass die Überzeugung der Spieler nicht mehr da ist, ist das immer schwer. Die Spieler haben ihn als Mensch und Trainer sehr geschätzt. Aber die Situation war so verfahren, dass wir neue Impulse gebraucht haben."

Reuter bereut Lehmann-Verpflichtung nicht

Auch die kurzfristige Verpflichtung vom mittlerweile freigestellten Jens Lehmann bereut Reuter nicht. Die Verantwortlichen in Augsburg wollten nach einer Reihe von Niederlage wieder für mannschaftliche Geschlossenheit sorgen und den Glauben an den Erfolg zurückbringen.

"In dieser Situation haben wir Jens Lehmann hinzugeholt, der auch gute Impulse eingebracht hat. Auch wenn das in der Öffentlichkeit als Fehler gesehen wird, war das eine gute Sache", ist sich der frühere Bayern-Profi sicher.

Das Aus für Baum bedeutete dann aber auch das schnelle Aus für Lehmann. "Wir haben uns dann entschieden, das komplette Trainerteam freizustellen, um in einer neuen Konstellation die Überzeugung zurück ins Team zu bringen", schilderte Reuter: "In einem Wechsel im Sommer hätten wir Jens vielleicht einbinden können, aber in dieser Situation wollten wir dann einen klaren Schnitt machen."

Lehmann sei aber gut mit der Situation umgegangen. "Wie sich Baum und Lehmann im Nachhinein verhalten haben, war wirklich klasse. Sie sind souverän mit der Situation umgegangen und haben sich toll von der Mannschaft verabschiedet", erklärte Reuter.

Dabei sei die Trennung besonders für Lehmann "natürlich extrem undankbar" gewesen.