Werder Bremen: Trainer Florian Kohfeldt über Trainerdasein in Bremen, Florian Kohfeldt macht sich keine Illusionen über seine Tätigkeit bei Werder Bremen
Florian Kohfeldt macht sich keine Illusionen über seine Tätigkeit bei Werder Bremen © Getty Images
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Otto Rehhagel und Thomas Schaaf prägten jeweils eine Ära bei Werder Bremen. Der jetzige Coach Florian Kohfeldt, glaubt nicht, dass so etwas noch einmal möglich ist.

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Trainer Florian Kohfeldt vom Bundesligisten Werder Bremen ist skeptisch, dass er im Verein eine ähnlich lange Ära wie seine Vorgänger Thomas Schaaf und Otto Rehhagel prägen wird. "Ich glaube nicht, dass es in heutigen Zeiten noch möglich ist, so lange Zeit bei einem Bundesligisten zu arbeiten. Weil sich die Beobachtung, unter der dieser Job steht, weiter verstärkt hat", sagte der 36-Jährige im Interview mit dem Fußballmagazin 11FREUNDE.

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"Die ruhige Werder-Welt von einst", sagte Kohfeldt, "gibt es nicht mehr. Auch wir haben hier zwei Internet-Portale mit gefühlt 40 Reportern, die rund um die Uhr berichten. Dazu alle anderen großen Medien. Ich bin skeptisch, dass ich in dieser Gemengelage 14 Jahre überstehe."

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Kohfeldt ist seit Herbst 2017 Werder-Cheftrainer. Die Bremer haben sich seitdem stabilisiert und peilen in diesem Jahr die Rückkehr in den Europacup an.

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Skripnik-Aus macht nachdenklich 

Dass die Arbeit als Bundesliga-Trainer auch seine Schattenseiten mit sich bringen kann, erklärt Kohfeldt am Beispiel seiner Zeit als Co-Trainer in Bremen unter Viktor Skripnik.

"Was mit Viktor passiert ist, gerade in den letzten Monaten seiner Amtszeit, hat mich beschäftigt", sagte Kohfeldt und bezeichnete seinen Vor-Vorgänger als sehr guten Trainer und sehr starken Menschen, "aber wie er am Ende unter den ausbleibenden Ergebnissen litt, hat mich sehr nachdenklich gemacht".