Der Videobeweis sorgt auch in der zweiten Saison für Probleme
Der Videobeweis sorgt auch in der zweiten Saison für Probleme © Getty Images
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Jochen Drees berichtet von Problemen mit der umstrittenen kalibrierten Abseitslinie beim Videobeweis. Im Vollsprint könnte es verfälschte Ergebnisse geben.

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Jochen Drees, Projektleiter Videoassistent beim Deutschen Fußball-Bund (DFB), hat Ungenauigkeiten bei der umstrittenen kalibrierten Abseitslinie zugegeben.

"Die Tatsache, dass eine ungenaue Handhabung der Abseitslinien bei Athleten im Vollsprint zu verfälschten Ergebnissen führen kann, ist uns bewusst und wird jedem Video-Assistenten beim Training in Erinnerung gerufen", sagte Drees in der Mittwochsausgabe der Sport Bild. Die Videoassistenten würden demnach "wöchentlich in der Anwendung der Abseitslinie geschult". 

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Zuletzt vermehrt strittige Abseitsentscheidungen

In der Bundesliga hatte es zuletzt mehrere strittige Abseitsentscheidungen gegeben, die anhand der kalibrierten Linie entschieden worden waren. Dabei war eine Abseitsstellung auch im Standbild teilweise nur schwer zu erkennen.

Drees (48) erklärt, wie genau die Schulungen für die Videoassistenten ablaufen. "Dabei wird unter anderem im Rahmen der laufenden Schulungen an allen Arbeitsstationen dieselbe Szene aufgespielt, in welcher dann die Video-Assistenten die exakte Anwendung der Abseitslinien üben, sodass die übereinstimmenden Ergebnisse dann miteinander verglichen werden können", sagte er.