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Wolfsburg - Der VfL Wolfsburg spielt eine der erfolgreichsten Spielzeiten seit der Meisterschaft 2009. Doch es deutet sich ein Abgang von Trainer Bruno Labbadia an. Das SPORT1-Interview.

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Als Bruno Labbadia im Februar 2018 den VfL Wolfsburg übernahm, plagten den Klub große Abstiegssorgen. 

Doch dem erfahrenen Fußballlehrer gelang mit den Wölfen in der Relegation gegen Holstein Kiel die Rettung. Ein Jahr später ist der Verein kaum wiederzuerkennen. Labbadia stabilisierte die Mannschaft und führte sie Stück für Stück nach oben. Nach 23 Spieltagen belegen die Niedersachsen Platz fünf. 

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Alles fein also? Mitnichten. Eine kleine Delle gibt es in der heilen VfL-Welt. Denn noch immer haben der Coach und sein Trainerteam keine neuen Vertragsangebote vorliegen. Wie kann das sein? Wie SPORT1 weiß, deutet vieles auf eine Trennung im Sommer hin.  

Vor dem Heimspiel gegen Werder Bremen (So., ab 18 Uhr im LIVETICKER) spricht Labbadia darüber und erklärt die neue Leichtigkeit in Wolfsburg.

SPORT1: Herr Labbadia, Sie sind jetzt ein Jahr in Wolfsburg. Was haben Sie mit dem VfL gemacht?

Bruno Labbadia: Einiges. Das war aber nicht nur ich, sondern Trainerteam und Spieler gemeinsam. Alle haben super mitgezogen. Wir haben einen klaren Plan gehabt, was wir tun mussten und wie wir das auch leben wollten. Das haben wir alle zusammen sehr gut umgesetzt.

SPORT1: Wie sah der Plan konkret aus?

Labbadia: Um einen Plan zu haben, muss man die Lage erst einmal gut analysieren und schauen: Was beinhaltet der Ist-Zustand? Der Vorteil war, dass ich drei Monate Vorlaufzeit hatte, auch wenn der Abstiegskampf eine ganz schlimme Phase war. Wir haben uns mit der Klub-Führung zusammengesetzt und gesagt, was wir verändern müssen. Ansonsten wäre es nicht besser geworden. Da gehörten ganz viele Kleinigkeiten dazu. Wir haben erstmal einen Rahmen um die Mannschaft geschaffen, wie gewisse Dinge erarbeitet werden sollten. Da ging es um die Arbeit auf dem Platz, aber auch um das Auftreten als Team außerhalb des Rasens.

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SPORT1: Was wurde noch konkret verändert? Dass viel weniger in die Mannschaft investiert wurde als in den vergangenen zwei Jahren, war sicher auch Teil des Plans, oder?

Labbadia: Stimmt. Wir haben den Kader geringfügig verändert, haben die wichtigsten Positionen verändert, wo am meisten Bedarf war. Dann haben wir angefangen den Plan umzusetzen und diesen mit Leben zu füllen. Du kannst nämlich den besten Plan haben, aber wenn kein Leben drinsteckt, bringt alles nichts.

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SPORT1: Geschäftsführer Jörg Schmadtke und Sportchef Marcel Schäfer kamen neu dazu und waren nicht unwichtig für das neue VfL-Gesicht.

Labbadia: Durch die neuen Gesichter entstand im Sommer eine gewisse Aufbruchstimmung. Obwohl Marcel als Ex-Spieler nicht ganz neu war. Es kam aber eine neue Ruhe rein und die Fans haben uns erstmal Vertrauen geschenkt. Das war gut. Gut war auch, dass ich meine Vorstellungen, die ich in den drei ersten Monaten zuvor schon im Kopf hatte, umsetzen durfte. Ich konnte mit meinem neuen Trainerteam völlig frei arbeiten und entscheiden, und das ist wichtig. Wir haben uns so in den Erfolg hineingearbeitet. Wir wollten aber auch mit einer gewissen Freude rangehen, weil es nach den vergangenen zweieinhalb Jahren wichtig war, Leichtigkeit aufkommen zu lassen.

SPORT1-Reporter Reinhard Franke (l.) traf sich in Wolfsburg mit Bruno Labbadia zum Exklusiv-Interview © Reinhard Franke

SPORT1: Momentan gibt es keine Sorgen in Wolfsburg. Die neue Leichtigkeit des Seins? Ist es das schönste Jahr in Ihrer Trainerkarriere?

Labbadia: (lacht) Ich hatte schon viele schöne Jahre, aber auch Spielzeiten, die weniger optimal liefen. Das gehört aber zum Trainer-Leben dazu. Ganz ehrlich? Die ersten drei Monate beim VfL waren eine Katastrophe, das hatte mit Spaß nichts zu tun. Die restliche Zeit war bis jetzt von viel Positivem geprägt, das können wir jetzt alle genießen. Es wurde viel Freude und Liebe neu entfacht. Leider funktioniert das in der Bundesliga nur im Erfolgsfall. Wir haben einfach brutal geliefert.

SPORT1: In der Tat. Sie erzielen 1,5 Punkte im Schnitt. Der VfL spielt eine bessere Saison als Eintracht Frankfurt, die für ihre Leistungen abgefeiert werden. Warum laufen die Wölfe unter dem Radar?

Labbadia: Ich kann damit leben, dass wir nicht so wahrgenommen werden wie beispielsweise die Frankfurter. Es war aber schon in der Winterpause so, dass wir die ganzen Mannschaften überholt hatten, die sehr gehypt wurden. Alle haben einen guten Job gemacht. Für mich ist es nicht schlimm, etwas unter dem Radar zu laufen. Es ist wichtig, dass sich ein Trainerteam die Erfüllung aus dem holt, was tatsächlich erarbeitet wird. Die größte Erfüllung ist es doch, dass Dinge so umgesetzt werden, wie man sie sich vorstellt. Das ist das höchste Gut für einen Trainer und deshalb macht es mir gerade so viel Freude, mit dieser Mannschaft zu arbeiten.

"Die größten Grenzen sind im Kopf" 

SPORT1: Was ist für den VfL möglich? Ihr Spieler Admir Mehmedi hat jetzt gesagt 'Ich würde lügen, wenn wir nicht sagen würden, dass wir träumen'. Sie unterbinden also keine Träumereien und predigen nicht nur das berühmte 'Nur von Spiel zu Spiel denken'?

Labbadia: Nur, weil wir uns auf das nächste Spiel konzentrieren wollen, heißt das nicht, dass man nicht träumen darf. Gerade in unserer Situation ist es wichtig, dass wir auf das nächste Spiel schauen und überlegen, was zu tun ist, denn wir wissen, wo wir herkommen. Ich bin aber der Letzte, der Träumereien unterbindet. Das gehört auch dazu, es geht um Wachstum und im Kopf bereit zu sein, dass man mehr will. Daran arbeiten wir jeden Tag. Durch Erfolgserlebnisse bekommt man mehr Zuversicht in die eigene Stärke. Und der Glaube kann Berge versetzen, das ist kein dummer Spruch. Die größten Grenzen sind im Kopf. Und um diese Grenzen zu sprengen, muss man Erfolgserlebnisse haben. Ich werde also den Teufel tun, Träumereien zu verbieten, ich muss sensibilisieren, was wichtig ist. Sonst wären wir nicht da, wo wir sind.

SPORT1: Kritiker sagten in der Vergangenheit oft, dass Bruno Labbadia nur kurzfristigen Erfolg bringt, wenn er eine Mannschaft übernimmt. Wie groß ist nun Ihre Genugtuung?

Labbadia: Genugtuung findet bei mir nicht statt. Es stimmt auch einfach nicht. Man muss sich nur meine Vita anschauen, wo ich meine früheren Klubs hingeführt habe. Ich kann und werde es nicht jedem recht machen. Das sind Momentaufnahmen, wie Kritiker einen sehen. Früher hat mich das mehr gestört, heute kann ich viel besser damit leben und habe kein Problem damit. Auch kurzfristigen Erfolg zu haben, ist eine Gabe. Wenn du in der Bundesliga nicht kurzfristigen Erfolg hast und nicht sofort etwas reinbringen kannst, hast du heutzutage als Trainer ein Problem.

SPORT1: Was macht der Erfolg gerade mit Ihnen? Sind Sie noch selbstbewusster und gelöster?

Labbadia: Ja. Ich fühle eine neue Entspanntheit, die mich dank meiner Erfahrung gelassener werden lässt. Früher konnte ich Erfolge gar nicht so genießen, weil ich viel zu getrieben war, heute lebe ich im Hier und Jetzt und genieße den Moment, verliere aber nicht den Blick für die Zukunft. Der Ursprung für meine neue Zufriedenheit liegt im vergangenen Sommer, nachdem wir den Klassenerhalt geschafft haben. Da habe ich mir die Frage gestellt 'Was will ich denn?' Die Antwort war: 'Ich habe keine Lust darauf, einfach nur dahinzuplätschern und zu schauen, wie ich in der Bundesliga überleben kann.' Das macht mir keine Freude und das ist auch nicht mein Ding. Wenn man Erfolg will, muss man extrem viel tun dafür, weil andere Klubs auch gut sind. Diesen Ehrgeiz habe ich gehabt und bin mit ganz viel Freude in die neue Saison rein gegangen. Und das ist dann der springende Punkt, denn ohne diese Erfolge kannst du keinen Tag genießen. Für Siege gibt es keine Alternative. Eine Saison ist so schnell vorbei, dass man sich danach fragt: 'Was habe ich in dem Jahr gemacht?' Und ich will sagen können, dass ich das Optimum rausgeholt habe. Und das habe ich mit dem VfL Wolfsburg.

SPORT1: Sie sollen Psycho-Tricks anwenden. Sie haben den Spielern gesagt, sie sollen das Tor verteidigen wie ihre Familien.

Labbadia: Ja. Aber ich persönlich hätte das nicht in der Öffentlichkeit gesagt. Aber wenn das ein Spieler sagt, ist es okay. Ich überprüfe mich immer wieder selbst, wo mein Antrieb liegt. Auch jeder Spieler hat seinen eigenen Antrieb. Mein Antrieb ist es unter anderem, mir zu beweisen, was ich kann. Mein Antrieb ist auch Ehre und das will ich bei den Spielern rauskitzeln. Die Familie spielt bei jedem Spieler eine wichtige Rolle. Mit diesem Vergleich wollte ich einfach aufzeigen, dass die Familie für die meisten Spieler das Wichtigste ist.

SPORT1: Sie haben gesagt, dass Sie es ganz gut finden würden, wenn von jedem Land nur noch der Meister in der Champions League spielen sollt. Das wäre aber schlecht für den VfL, wenn man am Ende auf Platz vier einlaufen würde.

Labbadia: Da ging es mir um das Gesamtbild. Ich habe das nicht nur als Trainer gesagt, sondern auch als Fan. Natürlich würde ich super gerne in der Champions League spielen, aber ich bin einfach ein extremer Fußball-Fan und merke an mir selbst, wie ich dieses Spiel liebe. Früher habe ich auf eine Partie in der Königsklasse hin gefiebert, heute aber weiß ich gar nicht, welches Team ich anschauen soll, weil es eine gewisse Übersättigung gibt, die keinem gut tut. Es spielen oft die gleichen Teams gegeneinander. Wenn man von allem zu viel hat, ist das nie gut. Und deshalb fände ich es gut, wenn es nur K.o.-Spiele geben würde. Umgekehrt würde die Europa League auch aufgewertet werden. Aber das war nur ein Wunschdenken. Wir werden das Rad nicht neu drehen können, es ist viel zu viel Geld im Spiel und wir leben alle gut davon. Es ging mir nur darum, was ich verändern würde. Als Bundesliga-Trainer sollte man nicht nur die eigene Sicht haben, sondern auch die als Fan.

Bruno Labbadia schaffte 2015 mit dem Hamburger SV und 2018 mit dem VfL Wolfsburg jeweils in der Relegation den Klassenerhalt © SPORT1 / Niclas Löwendorf

SPORT1: Spieler wie Mehmedi, Guilavogui, Casteels oder Weghorst sind die prägenden Figuren des Wolfsburger Erfolgs. Oder?

Labbadia: Sie sind ein wichtiger Teil davon, aber in dieser Saison ist die mannschaftliche Geschlossenheit das große Plus, da sind wir alle ein Stück weit gewachsen. Das ist ein entscheidender Punkt. Und in diesem Gefüge kann sich jeder Spieler entfalten. Aber nicht nur diese Vier. Ohne die Bereitschaft für das Team zu arbeiten, würde es nicht funktionieren. Das ist genau der Rahmen, von dem ich bereits gesprochen habe. Ein Rahmen dient dazu, dass das Team weiß, was zu machen ist, um sich auch wohl zu fühlen.

SPORT1: Sie fühlen sich rundum wohl. Ein großes Thema ist Ihr auslaufender Vertrag am Saisonende. Warum haben Sie noch keinen neuen Kontrakt unterschrieben?

Labbadia: Es wurde schon sehr viel darüber gesprochen. Ich habe im August gesagt, dass es mir persönlich reichen würde, wenn wir uns im April zusammensetzen. Ich wollte damit zeigen, dass es keine Eile gibt und wir uns Zeit nehmen können, um zu sehen, ob das miteinander passt.

"Ich bin offen für alles"

SPORT1: Mit Verlaub: Der VfL ist Fünfter, das passt doch sehr gut. Aber es gab nach unseren Informationen noch kein einziges Gespräch.

Labbadia: Das stimmt. Jetzt kommt natürlich ein gewisser Druck in die Sache und aufgrund des Erfolgs kann man das nicht verhindern. Dennoch kann ich mit der Situation ganz entspannt umgehen. Ich lebe wie schon gesagt im Hier und Jetzt und bin froh, dass wir in der Position sind, in der wir gerade sind. Alles andere wird sich zeigen.  

SPORT1: Ist es nicht auch so, dass es zwischen Ihnen und Jörg Schmadtke nicht so passt? Normalerweise könnte man doch den Druck mit einer Vertragsverlängerung als Würdigung für Ihre erfolgreiche Arbeit herausnehmen.

Labbadia: Die Frage ist, von wem der Druck kommt? Wenn das Ganze so zum Erfolg führt, dann kann es nicht so falsch sein. Ich kann mit der Situation wirklich gut leben. Ich habe intern immer alles offen angesprochen. Der Verein hat mit mir eine gute Performance abgeliefert. Da gehört auch mein Trainerteam dazu. Wir sollten weiter versuchen erfolgreich zu arbeiten, so lange es dann geht mit mir, weil das im Vordergrund steht. Wichtig ist doch der Erfolg und das Weiterkommen des VfL.

SPORT1: Würden Sie gerne bleiben?

Labbadia: Ich habe immer gesagt, dass ich mich wohl fühle und dass ich mir zu gegebener Zeit auch Gedanken mache. Wenn ich im August so eine Aussage tätige, dann habe ich keinen Plan B mit einem anderen Klub im Kopf. Es kann sein, dass man eine Entscheidung herauszögert, weil man sich für einen anderen Klub aufspart, aber das ist bei mir nicht so. Ich genieße die Freiheit, selber entscheiden zu können, was ich tue. Das ist im Fußball als Trainer nicht immer so. Ich bin also nicht fremdbestimmt. Momentan haben wir alle gewonnen, wir haben unsere Ziele erreicht und übertroffen. 

SPORT1: Was sagen Sie dazu, dass auf Schalke Ihr Name genannt wurde? Auch in China soll man um Sie buhlen.

Labbadia: Spekulationen gibt es immer, dafür ist das Bundesligageschäft zu groß. Ich bin mit keinem anderen Klub in Kontakt. Was China angeht, kann ich nur sagen, dass das vor einigen Jahren kein Thema gewesen wäre. Bevor ich beim VfL angefangen habe, hatte ich ein Angebot, das finanziell sehr lukrativ war. Ich habe abgesagt, bin aber hingeflogen, weil mich dieser Markt und das Abenteuer interessierte. Ich bin sehr offen geworden, das war ich früher nicht. Damals war ich extrem auf die Bundesliga fixiert. Sie ist auch nach wie vor eine der besten Ligen in der Welt. Vor vier Jahren war ich auch in Amerika und habe mir zehn Tage LA Galaxy angeschaut, das hätte ich mir früher nicht vorstellen können. Man darf nie etwas ausschließen, weil man sich stets verändert. Ich bin offen für alles und schaue, was passiert, bin gespannt, wo es mich hinführt. Ob ich in Wolfsburg bleibe der woanders hingehe, das wird sich zeigen.

SPORT1: Sie sind offen für alles - das klingt nach Abschied. Dabei hatten Sie noch nie so eine gute Verhandlungsposition.

Labbadia: Ich habe den Verein wieder zum Erfolg geführt, aber es könnte noch mehr gehen. Es ist ergebnisoffen, das ist einfach so. Es ist aber auch nicht schlimm. Ich arbeite sehr gerne beim VfL und man wird sehen, ob ich mit dem Klub zusammenkomme. Entscheidend ist, dass der Erfolg nicht gefährdet wird. 

SPORT1: Wäre es Ihr größte Coup, die Wölfe in die Königsklasse zu führen?

Labbadia: Der VfL war schon mal in der Champions League. Nur mit den Voraussetzungen, die hier herrschten, wäre das ein Wahnsinn, aber auch die Europa League wäre ein kleines Wunder. Es ist noch ein langer Weg. Wir haben uns aber eine gute Ausgangslage geschaffen. Hinter und vor uns gibt es noch andere klasse Teams. Wir haben mehr zu gewinnen, als zu verlieren.

SPORT1: Werder kommt am Sonntag nach Wolfsburg. In Bremen waren Sie Spieler. Wie sehen Sie Ihren früheren Klub?

Labbadia: Unabhängig von der jetzigen Situation ist Werder ein ganz anderer Klub als viele andere. Werder ist sehr speziell, das meine ich positiv. Die Entwicklung in den vergangenen Jahren ist klasse. Die Erfolge waren nicht mehr da, aber die Zuschauer waren immer mit dem Herzen dabei und die Atmosphäre im Stadion wurde immer besser. Das spürte man von außen. Der Verein hat wieder hohe Ambitionen. Wir werden es mit einem top Gegner zu tun haben, der uns alles abverlangen wird. Aber das ist das, was wir wollen.