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München - Der abstiegsgefährdete VfB Stuttgart trennt sich von Sportvorstand Michael Reschke. Als Nachfolger übernimmt ein ehemaliger Nationalspieler bei den Schwaben.

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Der VfB Stuttgart hat sich mit sofortiger Wirkung von Sportvorstand Michael Reschke getrennt. Das teilten die Schwaben am Dienstagmittag mit.

Als Nachfolger übernimmt der ehemalige Nationalspieler Thomas Hitzlsperger, dieser soll am Dienstagnachmittag auf einer Pressekonferenz (ab 15.30 Uhr im LIVETICKER) offiziell präsentiert werden. Der 36-Jährige war bisher Direktor des Nachwuchsleistungszentrums und Präsidiumsmitglied beim VfB.

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"Aufgrund der negativen sportlichen Entwicklung in den letzten Monaten habe ich Verständnis für die Entscheidung des Aufsichtsrates, auch wenn ich sehr gerne für den VfB Stuttgart weitergearbeitet hätte", wurde Reschke in einer Mitteilung des Vereins zitiert. Er glaube weiterhin an das Potenzial der Mannschaft, gestand jedoch: "Fakt ist aber auch, dass die Summe meiner Entscheidungen aktuell nicht zum gewünschten und erwarteten Ergebnis geführt hat."

Hitzlsperger will Kräfte beim VfB Stuttgart bündeln

Hitzlsperger kündigte an, er werde "nun alles daransetzen, beim VfB die Kräfte für den Klassenerhalt zu bündeln und gleichzeitig in einem starken Team die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen".

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Reschke war im Sommer 2017 als Nachfolger von Jan Schindelmeiser nach Stuttgart gekommen, zuvor hatte er als Technischer Direktor beim FC Bayern München gearbeitet. In der darauffolgenden Saison landeten die Stuttgarter als Aufsteiger auf Tabellenplatz sieben und verpassten nur durch den Frankfurter Pokalsieg die Teilnahme an der Europa League.

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"Michael Reschke war als verantwortlicher Sportvorstand maßgeblich daran beteiligt, dass unsere Mannschaft als Aufsteiger einen hervorragenden siebten Platz in der vergangenen Bundesligasaison erreicht hat. Dazu hat er mit seiner Expertise und seinem Netzwerk für eine Saisonplanung für 2018/2019 gesorgt, von der wir alle überzeugt waren", erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende Wolfgang Dietrich.

VfB Stuttgart auch unter Weinzierl in der Krise

Zu den Gründen für Reschkes Entlassung sagte Dietrich: "Leider hat seine Arbeit bislang nicht den gewünschten sportlichen Erfolg gebracht und der Klassenerhalt in der Bundesliga ist nach den jüngsten Ergebnissen in erheblicher Gefahr. Der Aufsichtsrat war nicht mehr überzeugt davon, dass in der bestehenden Konstellation die notwendigen Kurskorrekturen vorgenommen werden können."

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Mit nur vier Siegen und drei Unentschieden bei 14 Niederlagen rangieren die Stuttgarter nach 21 Spieltagen auf dem Relegationsplatz, im DFB-Pokal scheiterte der VfB bereits in der ersten Runde an Drittligist Hansa Rostock.

Auch der Trainerwechsel von Tayfun Korkut zu Markus Weinzierl nach dem 7. Spieltag brachte nicht die erhoffte Wende: Von 14 Spielen unter dem neuen Coach gingen zehn verloren (drei Siege, ein Remis).