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München - Im Doppelpass erörtert Bayern-Präsident Uli Hoeneß, wie Oliver Kahn als Nachfolger von Vorstandsboss Karl-Heimz Rummenigge beim Rekordmeister aufgebaut werden soll.

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Uli Hoeneß hat sich für eine Verpflichtung von Oliver Kahn als Nachfolger für den Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge stark gemacht.

Im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1 verriet der Bayern-Präsident den Stand der Dinge bei dieser Personalie. "Wir sind im Gespräch", sagte Hoeneß. Auch Kahn könne es sich vorstellen, diese Position zu bekleiden.

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Über das weitere Vorgehen sagte der Bayern-Boss: "Wir werden das irgendwann mit dem Aufsichtsrat besprechen. Dann werden wir auch mit Oliver Kahn konkrete Gespräche führen."

Im Moment sei es erst einmal nur eine gute Idee: "Und wenn das der Aufsichtsrat auch gut finden geht’s weiter."

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Hoeneß sieht sich nicht in Zeitnot

Unter Zeitdruck sieht sich der Verein dabei nicht. "Das ist ja das Schöne an der Sache, dass Karl-Heinz gerade seinen Vertrag verlängert hat. Insofern können wir eine immens wichtige Personalie in aller Ruhe diskutieren, mit hoffentlich gutem Ende."

Einen anderen Kandidaten für dieses Amt gebe es nicht, beteuerte Hoeneß. "Wir verhandeln für eine Position immer nur mit einer Person, bei uns gibt es nur eine 1A-Lösung und nicht eine 1B-Lösung."

Im Vergleich zu Philipp Lahm, der auch Sportvorstand werden wollte, sei Kahn der geeignetere Kandidat; nicht nur weil er zehn Jahre älter sei, so Hoeneß: "Er hat eigene Firmen geführt, hat viel geleistet und ein Studium abgeschlossen." Max Eberl von Borussia Mönchengladbach spiele in den Überlegungen gar keine Rolle.

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Bevor Kahn Vorstandsvorsitzender werde, würde er ein Jahr als normales Vorstandsmitglied arbeiten, sagte Hoeneß. "Nach diesem Jahr sollten beide Partien die Möglichkeit haben zu sagen ja oder nein."

Der Vertrag von Rummenigge läuft noch bis 2021.