Lesedauer: 2 Minuten

München - Im Doppelpass erörtert Bayern-Präsident Uli Hoeneß, wie Oliver Kahn als Nachfolger von Vorstandsboss Karl-Heimz Rummenigge beim Rekordmeister aufgebaut werden soll.

Anzeige

Uli Hoeneß hat sich für eine Verpflichtung von Oliver Kahn als Nachfolger für den Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge stark gemacht.

Im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1 verriet der Bayern-Präsident den Stand der Dinge bei dieser Personalie. "Wir sind im Gespräch", sagte Hoeneß. Auch Kahn könne es sich vorstellen, diese Position zu bekleiden.

Anzeige

Über das weitere Vorgehen sagte der Bayern-Boss: "Wir werden das irgendwann mit dem Aufsichtsrat besprechen. Dann werden wir auch mit Oliver Kahn konkrete Gespräche führen."

Im Moment sei es erst einmal nur eine gute Idee: "Und wenn das der Aufsichtsrat auch gut finden geht’s weiter."

Meistgelesene Artikel
  • Hasan Salihamidzic hat im Moment des Triumphes lobende Worte für den größten Konkurrenten
    1
    Fußball / Bundesliga
    Salihamidžić: BVB machte FCB stark
  • SPORT1-Experte Marcel Reif hält den Abgang von Jérôme Boateng beim FC Bayern für sehr wahrscheinlich
    2
    Fußball / Bundesliga
    Reif: Das ist Bayern Boateng schuldig
  • Schalke-Boss Tönnies lässt kein gutes Haar an Heidel
    3
    Fussball / Bundesliga
    S04: Tönnies tritt gegen Heidel nach
  • Eishockey-WM: Toni Söderholm kritisiert Abwehrarbeit von Leon Draisaitl, Leon Draisaitl steht mit der deutschen Nationalmannschaft im WM-Viertelfinale
    4
    Eishockey-WM
    Söderholm erklärt Draisaitl-Kritik
  • Marco Reus (l.) und der BVB wollen in der nächsten Saison den FC Bayern angreifen
    5
    Fußball / Bundesliga
    So will der BVB Bayern angreifen

Hoeneß sieht sich nicht in Zeitnot

Unter Zeitdruck sieht sich der Verein dabei nicht. "Das ist ja das Schöne an der Sache, dass Karl-Heinz gerade seinen Vertrag verlängert hat. Insofern können wir eine immens wichtige Personalie in aller Ruhe diskutieren, mit hoffentlich gutem Ende."

Einen anderen Kandidaten für dieses Amt gebe es nicht, beteuerte Hoeneß. "Wir verhandeln für eine Position immer nur mit einer Person, bei uns gibt es nur eine 1A-Lösung und nicht eine 1B-Lösung."

Im Vergleich zu Philipp Lahm, der auch Sportvorstand werden wollte, sei Kahn der geeignetere Kandidat; nicht nur weil er zehn Jahre älter sei, so Hoeneß: "Er hat eigene Firmen geführt, hat viel geleistet und ein Studium abgeschlossen." Max Eberl von Borussia Mönchengladbach spiele in den Überlegungen gar keine Rolle.

Jetzt das Trikot von Bayern oder Hertha kaufen - hier geht es zum Shop! | ANZEIGE

Bevor Kahn Vorstandsvorsitzender werde, würde er ein Jahr als normales Vorstandsmitglied arbeiten, sagte Hoeneß. "Nach diesem Jahr sollten beide Partien die Möglichkeit haben zu sagen ja oder nein."

Der Vertrag von Rummenigge läuft noch bis 2021.