Hamburger SV v TSG 1899 Hoffenheim - Bundesliga
Julian Nagelsmann (r., mit Alexander Rosen) verlässt Hoffenheim am Saisonende © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten

Die TSG Hoffenheim hat keinen Zeitdruck bei der Suche nach einem Nachfolger für Julian Nagelsmann. Alexander Rosen will keine Kopie des Erfolgstrainers.

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Sportchef Alexander Rosen von der TSG Hoffenheim will auf der Suche nach einem neuen Cheftrainer für die kommende Saison keine Kopie des jetzigen Coaches. 

"Ich bin kein Freund davon, dass wir Nagelsmann 2.0 suchen und versuchen, alles zu kopieren. Aber es geht um die Idee und dann braucht man Spielerqualität. Ich behaupte, wenn eine Mannschaft über drei Jahre nach Dortmund und Bayern die drittmeisten Punkte in der Bundesliga geholt hat, ist beides gegeben", sagte Rosen vor der Partie der TSG bei RB Leipzig bei Eurosport.

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Rosen weiter: "Julian hat hier viel aufgebaut und mitgetragen, aber mit Julian haben wir uns viele Spieler auf ein wirklich vortreffliches Niveau entwickelt. Das alles ist ja nicht weg. Da ist eine sehr breite und starke Basis gelegt worden und die haben wir auch nächstes Jahr zur Verfügung."

Bereits zuvor hatte sich der Manager im Kicker über den Zeitplan bei der Suche nach einem Nagelsmann-Nachfolger geäußert. "Wir haben da eine große Ruhe", sagte der 39-Jährige dem kicker: "Wir haben gesagt, dass wir den neuen Trainer im Lauf des Winters vorstellen wollen, dabei bleibt es."

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Der Kreis der Kandidaten sei allerdings inzwischen sehr klein. "Aus einer Long-Long-List ist eine Long-List und dann eine Short-List geworden", sagte Rosen: "Nun werden wir aus einem kleinen Kreis an Kandidaten einen Cheftrainer präsentieren." Als heißester Anwärter gilt weiterhin Marco Rose von RB Salzburg, was Rosen jedoch nicht kommentieren will: "Wir haben das Credo, auf einzelne Namen oder Spekulationen nicht näher einzugehen."

Nagelsmann hatte bereits im Juni 2018 bekannt gegeben, dass er in der nächsten Saison den Hoffenheimer Ligarivalen RB Leipzig betreuen wird.