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München - Bei SPORT1 spricht Kevin Volland über den Trainerwechsel bei Bayer 04. Außerdem verrät er seinen härtesten Gegenspieler und erklärt den Spitznamen "Ente".

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Bayer Leverkusen bläst in der Bundesliga zur Aufholjagd auf die Champions-League-Ränge.

Mit dem Aufschwung der Werkself geht ein Formhoch des Stamm-Stürmers einher: Kevin Volland verbuchte in der Rückrunde bereits fünf Scorer-Punkte in vier Liga-Spielen.

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Vor dem Hinspiel im Europa-League-Sechzehntelfinale bei FK Krasnodar (ab 18.55 Uhr im LIVETICKER) spricht der 26 Jahre alte Offensivspieler im SPORT1-Instagram-Format "Split it!" über seinen alten und den neuen Trainer, über harte Gegenspieler und seinen kuriosen Spitznamen.

Sie nennen ihn Ente

"Ich habe einen bisschen dickeren Hintern und dazu noch ein Hohlkreuz, deshalb Ente", gab Volland zu.

Kodjovi Koussou, sein ehemaliger Mitspieler in der Jugend bei 1860 München, verlieh ihm einst diesen Spitznamen. Volland nimmt es immer noch mit Humor.

Überhaupt ist der Bayer-Star ein lustiger Zeitgenosse. Mit Mitspieler Julian Baumgartlinger führt er eine kleine Privat-Fehde. 

"Zuletzt habe ich ihm ein Fischfilet unter seinen Fahrersitz geklemmt, das lag dann vier Tage in der Hitze. Das fand er nicht so lustig", verriet Volland seinen jüngsten Streich.

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Kevin Volland über Herrlich-Aus

Den Trainerwechsel zur Winterpause in Leverkusen nahm der ehemalige Nationalspieler hingegen mit gemischten Gefühlen auf. 

"Er hat eine klare Linie, ist sehr sachlich und sehr ruhig", beschrieb Volland seinen neuen Trainer Peter Bosz.

Zwar seien die zwei Wochen Vorbereitung unter dem Niederländer sehr fordernd gewesen, das Ergebnis sähe man jedoch nun auf dem Platz.

"Viele Videositzungen, viele taktische Einheiten, aber auch viele anstrengende Einheiten für die Grundlagenausdauer" seien darunter gewesen, berichtete der Bayer-Stürmer.

Aber auch für den zuvor entlassenen Heiko Herrlich bricht der 26-Jährige eine Lanze: "Auch unter ihm war vieles sehr, sehr gut. Er war im Training immer auf dem Gas, die Intensität war stets hoch", sagte Volland.

Nur habe man es nicht geschafft, mit diesem offensiven Stil über 90 Minuten konstant Ergebnisse zu liefern. 

Härtester Gegenspieler? 

Im letzten Aufeinandertreffen mit dem FC Bayern blockte der Münchner Abwehrspieler Mats Hummels einen Schuss von Volland wohl nicht regelkonform.

"Wenn ich zu Hause auf dem Sofa sitze und die Szene nochmal sehe, dann ist das natürlich ein klares Handspiel", kommentierte der Angreifer die strittige Szene.

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Für den Abwehrspieler vom deutschen Rekordmeister hatte Volland aber vor allem lobende Worte übrig: "Mats hat ein super Stellungsspiel, liest sehr viel im Vorfeld."

Auch Ex-Eintracht-Spieler Carlos Zambrano beschrieb der Linksfuß als äußerst unangenehm: "Der geht dir 90 Minuten auf den Sack und ist immer an dir dran."

Saisonziel Champions League

Im Hinblick auf den weiteren Saisonverlauf sei das Erreichen der Champions League durchaus noch "realistisch". Die ersten drei Plätze seien zwar aktuell zu weit entfernt, RB Leipzig jedoch noch in Sichtweite.

"Es wäre schön, wenn wir Leipzig noch einholen könnten, aber das ist natürlich auch keine Laufkundschaft", sagte der Stürmer. 

"Wir haben uns gerade erst wieder gefangen und stehen punktgleich mit der Eintracht aus Frankfurt, sollten also nicht übertreiben mit unseren Erwartungen", ordnete Volland die aktuelle Situation ein. 

Am nächsten Spieltag bekommt es die Werkself mit Fortuna Düsseldorf zu tun.