Kevin Trapp spricht über seine Zeit mit Zlatan Ibrahimovic bei PSG , Zlatan Ibrahimovic (links) und Kevin Trapp spielten zusammen bei Paris Saint-Germain
Zlatan Ibrahimovic (links) und Kevin Trapp spielten zusammen bei Paris Saint-Germain © Getty Images
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Kevin Trapp schwärmt von Zlatan Ibrahimovic. Während seiner Zeit bei PSG habe der heutige Eintracht-Keeper viel vom schwedischen Superstar gelernt.

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Kevin Trapp hat eine aufregende Zeit hinter sich. Als Torwart von Paris Saint-Germain spielte er inmitten einer Gruppe namhafter Stars. Besonders Zlatan Ibrahimovic hat den Keeper von Eintracht Frankfurt beeindruckt. "Ibra hatte sehr viel Charisma, eine unfassbare Ausstrahlung. Er war einer der Anführer, der viel zu sagen hatte und vor dem jeder Respekt hatte", schwärmte der von PSG ausgeliehene Torhüter im kicker vom schwedischen Superstar. 

Die enorme Hilfsbereitschaft der Mannschaft hat bei Trapp einen bleibenden Eindruck hinterlassen. "Die Mannschaft war sehr offen und hat mir geholfen. Ibra und Maxwell kamen zu mir und sagten: 'Wir werden nicht jeden Tag fragen, ob du etwas brauchst, aber wenn du etwas brauchst, sind wir immer da und können dir helfen'."

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Vor allem sportlich habe er durch die Spiele auf höchstem Niveau dazugelernt, aber auch viel an Persönlichkeit gewonnen. "In Paris musst du nicht nur mit Leistung, sondern auch mit deiner Persönlichkeit durchsetzen. Du musst dir die Mentalität aneignen, jedes Trainingsspiel gewinnen zu wollen und jeden Tag 100 Prozent zu geben", erklärte Trapp.

Trapp gibt sich nicht mit Mittelmaß zufrieden 

Der Nationaltorwart will mit Eintracht Frankfurt nicht im Mittelmaß versinken. "Ob es am Ende für ganz oben reicht, wissen wir nicht. Aber wir müssen daran glauben", sagte der 28-Jährige: "Wir dürfen nicht denken: Platz 5, 6, 8 ist okay. Wir müssen versuchen, auch über unsere Grenzen zu gehen."

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Schon in der vergangenen Saison sei für die Hessen die Qualifikation für die Champions League möglich gewesen, sagte der noch bis zum Saisonende vom französischen Spitzenklub PSG ausgeliehene Torhüter: "Am Ende fehlten sechs Punkte. Auch weil man nie weiß, was passiert. Es weiß auch niemand, ob wir unter die ersten Sechs kommen - wir haben jedoch die Qualität, um das zu schaffen."

Er selbst könne sich "natürlich eine Zukunft bei der Eintracht vorstellen", sagte Trapp. Internationale Spiele seien zwar "definitiv" sein Anspruch. "Aber ich habe auch immer gesagt, dass es wichtig ist, eine Entwicklung zu sehen - und die ist vorhanden", sagte er.

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