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München - Der Besuch eines Star-Friseurs bei Dortmunder Spielern am Abend vor der Niederlage bei Tottenham Hotspur macht den Trainer von Fortuna Düsseldorf fassungslos.

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Das Treffen einiger BVB-Profis mit einem Star-Friseur vor dem Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League bei Tottenham Hotspur (0:3) hat hohe Wellen geschlagen.

In Düsseldorf war die Aufregung besonders groß. In ungewöhnlich drastischen Worten kritisierte Fortuna-Trainer Friedhelm Funkel die Aktion von fünf Dortmunder Spielern, die sich am Abend vor dem Spiel von Star-Coiffeur Sheldon Edwards die Haare schneiden ließen.

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"Die haben doch so viel Zeit für einen Friseurbesuch, das kann man zu jeder anderen Zeit erledigen", schimpfte Funkel. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel bei Bayer Leverkusen erinnerte der 65-Jährige auch noch einmal daran, dass Jadon Sancho, Abdou Diallo und Ömer Toprak vor der Abreise nach London nicht ganz bei der Sache waren.

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Funkel: "Das ist doch Wahnsinn"

"Das ist doch Wahnsinn, einfach nur Wahnsinn! Es ist zwar eine neue Zeit und man kann über Fortschritt denken, wie man will - aber das passt einfach nicht! Es sind so Kleinigkeiten: Einer verliert seine Bordkarte, zwei vergessen ihre Pässe. Wo sind die mit ihren Gedanken, wenn die zu einem Champions-League-Spiel nach Tottenham fliegen?", fragte er in die Runde – um die Antwort gleich mitzuliefern: "Wahrscheinlich schon beim Friseur, der um 20 Uhr dann zu denen aufs Zimmer kommt?"

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Diallo gehörte tatsächlich zu dem Quintett, das sich im Hilton Hotel eine neue Frisur zulegten. Außerdem waren Axel Witsel, Raphael Guerreiro, Dan-Axel Zagadou und Jacob Bruun Larsen dabei.

Streich verteidigt BVB-Profis

Ganz anders sieht die Angelegenheit Funkels Trainerkollege Christian Streich. Der Coach des SC Freiburg kann dem Besuch des Friseurs sogar Positives abgewinnen.

"Die Konzentration ist nicht gestört, wenn dir jemand am Abend vor dem Spiel die Haare schneidet. Ganz im Gegenteil: Die Jungs freuen sich, dass sie gut aussehen und dann gehen sie auf den Kickplatz und wollen gut kicken", sagte der 53-Jährige.

Die Behauptung, eine solche Aktion störe die Konzentration, bezeichnete Streich als "Vollblödsinn".