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München - Jonas Boldt wird bei Schalke 04 als Nachfolge-Lösung für Christian Heidel gehandelt. Nach SPORT1-Informationen stünde er nicht nur für die Rolle als Sportdirektor bereit.

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Der FC Schalke 04 steckt mehr denn je im Abstiegskampf, aber muss sich ausgerechnet in der wichtigsten Phase der Saison unverhofft mit einer der wichtigsten Personalfragen für die kommende Saison beschäftigen.

Grund: Nach dem Rücktritt von Sportvorstand Christian Heidel wird Schalke spätestens im Sommer einen neuen starken Mann brauchen. Zwar ist der 55-Jährige bis dahin noch im Amt, ein vorzeitiger Abschied Heidels ist aber keineswegs ausgeschlossen.

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Auch deshalb brodelt die Gerüchteküche. Wie die Bild berichtet, bastelt Königsblau an dem Plan, Ex-Stuttgart-Manager Michael Reschke zu holen - zusammen mit Jonas Boldt. Dieser war zuletzt bei Bayer 04 Leverkusen Sportdirektor, ging aber freiwillig und gab seinen Posten an Simon Rolfes weiter. Boldt steht in Leverkusen allerdings noch unter Vertrag.

Boldt kann sich Sportvorstand-Posten vorstellen

Zudem berichtet die Bild, Boldt wolle auf Schalke ohnehin nur in zweiter Reihe arbeiten. Soll heißen, der 37-Jährige bevorzuge den Posten des Sportdirektors, anstelle des Sportvorstands.

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Nach SPORT1-Informationen ist das nicht der Fall. Boldt kann sich sehr wohl vorstellen, auch in der ersten Reihe (Sportvorstand) zu agieren und traut sich diesen Posten definitiv zu.

Der in der Branche geschätzte Nürnberger will sich weiterentwickeln. Ohnehin ist er für seinen rasanten Aufstieg bekannt. In Leverkusen begann er einst als Praktikant, wurde 2007 Scout. Mit Hilfe von viel Fleiß, einem guten Auge für Talente (u.a. Arturo Vidal) und Förderer Rudi Völler, schaffte es Boldt bei der Werkself bis auf den Posten des Sportdirektors – und ist heiß begehrt.

Gespräche mit Schalker Verantwortlichen

Fakt ist, dass sich Boldt, wie auch von Bild berichtet, bereits mit den Schalker Verantwortlichen traf. Heidel war bei diesem Treffen dabei. Gesprochen wurde nach SPORT1-Informationen darüber, dass Boldt in diesem Konstrukt den Bereich Sport verantworten könnte, Heidel sich vermehrt um den Verein kümmert.

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Da Heidel nun aber geht und sich etliche Vorzeichen ändern werden, ist es für Boldt umso wichtiger zu wissen, in welchem Konstrukt er auf Schalke arbeiten würde. Auch deshalb ist keinesfalls gesagt, dass Boldt als Sportdirektor unter einem Vorstand Reschke arbeiten würde.

Zwar schätzen sich die beiden vor allem seit ihrer gemeinsamen Zeit in Leverkusen (2007-2014) und stehen auch in Kontakt. Ihre Verbindung hat aber keinen Einfluss auf eine Zusage Boldts bei den Knappen. 

Boldt im Duo mit Reschke?

Gut für Schalke ist jedoch, dass Boldt an einem Schalke-Engagement nach wie vor interessiert ist und bereits Ideen haben soll, was er beim Tabellen-14. verändern könnte. Ebenso ist nicht ausgeschlossen, dass Boldt, sofern es zur Einigung käme, bereits früher beim S04 anfängt als im Sommer.

In Zusammenarbeit mit Reschke scheint das derzeit aber weniger vorstellbar zu sein.