Lesedauer: 3 Minuten

Franck Ribery wünscht sich eine Zukunft beim FC Bayern. Der Franzose spricht zudem über die grenzenlose Enttäuschung nach der Weltfußballerwahl 2013.

Anzeige

Franck Ribery spielt aktuell seine zwölfte und voraussichtlich auch letzte Saison für den FC Bayern. Doch trotz des angekündigten Umbruchs beim Rekordmeister hat der 35-Jährige seine Hoffnungen auf einen neuen Vertrag noch nicht aufgegeben.

"Wir werden sehen, wie die kommenden Wochen verlaufen. Wir werden uns alle zusammensetzen, die Führungskräfte und mein Berater Alain Migliaccio. Ich werde bei Bayern weitermachen, wenn ich immer noch alles für sie geben kann", sagte Ribery in einem Interview mit L'Equipe.

Anzeige

Alle zu geben, das bedeute für ihn, weiterhin 35 Spiele pro Saison machen zu können und bei den wichtigen Partien dabei zu sein. "Ich brauche dieses Adrenalin", ergänzte Ribery und gab sich zuversichtlich: "Unsere Gespräche werden aufrichtig sein, auch wenn ich weiß, dass ich die Möglichkeit habe, zu bleiben"

Meistgelesene Artikel
  • Youssoufa Moukoko steht mit der U17 des BVB erneut in der Endrunde um die deutsche Meisterschaft
    1
    Fußball
    Moukokos Torgala sichert BVB Titel
  • Sir Alex Ferguson (l.) und Ottmar Hitzfeld verbindet bis heute eine freundschaftliche Beziehung
    2
    Fußball / Champions League
    Hitzfeld: Das passierte '99 im Tunnel
  • Timo Werner RB Leipzig FC Bayern München Oliver Mintzlaff
    3
    Fussball / DFB-Pokal
    Das sagt Mintzlaff zum Werner-Poker
  • NHL-Playoffs, Stanley Cup: Boston Bruins auf Spuren der Patriots & Red Sox
    4
    US Sport / NHL
    "Titletown" Boston jagt das Triple
  • Jürgen Klopp vom FC Liverpool schlägt die Arme über dem Kopf zusammen
    5
    Fußball / Champions League
    Studie: Reds unbeliebtestes Team

Ribery über Weltfußballerwahl frustriert

Seine endgültige Entscheidung werde ohnehin perfekt mit dem Verein abgestimmt sein. Gleichzeitig erklärte Ribery, dass bereits in seinem aktuellen Vertrag festgehalten sei, dass er nach dem Ende seiner aktiven Karriere in anderer Funktion weiter für die Bayern tätig sein könne.

Neben der Frage zu seiner Zukunft nahm der Franzose auch zur Weltfußballerwahl 2013 Stellung und brachte seine maßlose Enttäuschung über den Ausgang der Wahl zum Ausdruck. "Ich habe mich selbst als Gewinner des Ballon d'Or gesehen. Das ist die Wahrheit. Auch heute noch denke ich, dass ich diesen Ballon d'Or verdient habe", erklärte der 35-Jährige. 

Mit dem SPORT1 Messenger keine News mehr verpassen - hier anmelden | ANZEIGE

Trotz des Triples mit dem FC Bayern schaffte es Ribery damals hinter Cristiano Ronaldo und Lionel Messi nur auf Rang drei. "Das war wie ein Schlag auf den Kopf. Ich habe diesen dritten Platz als schreckliche Ungerechtigkeit erlebt. Ich habe mir 10.000 Mal die Frage gestellt: Warum nicht ich? Je mehr ich darüber nachgedacht habe, desto empörter war ich", gab der Franzose zu.

Ribery gab Alaba Tipps

Seit Jahren ist Ribery beim FC Bayern mit Abwehrspieler David Alaba gut befreundet. Wie die Connection zwischen beiden Spielern begann, erzählte der Franzose ebenfalls. "Ich mag die Beziehung zu jungen Spielern. Ich möchte, dass sie Erfolg haben. Ich habe bereits vielen jungen Spielern im Klub geholfen. David Alaba habe ich unter meine Fittiche genommen, als er 15 oder 16 Jahre alt war", erinnert sich Ribery zurück.

Franck Ribery (l.) und David Alaba kennen sich schon lange
Franck Ribery (l.) und David Alaba kennen sich schon lange © Getty Images

Der heute 35-Jährige habe Alaba im täglichen Leben geholfen, ihn am Trainingsplatz abgeholt und ihn unterstützt. "Als er sah, dass ich eine schöne Uhr oder ein schönes Auto hatte, wollte er es auch. Aber ich habe ihm gesagt, dass er arbeiten und spielen soll. Man muss kämpfen, um reich zu werden", weiß Ribery.

Jetzt das aktuelle Trikot des FC Bayern kaufen - hier geht's zum Shop | ANZEIGE

Dies sei auch der Grund, warum er es geschafft habe, so lange bei den Bayern zu bleiben: "Man bleibt nicht zwölf Jahre beim FC Bayern, wenn man nicht ernsthaft und fleißig arbeitet."