Manuel Baum ist seit Dezember 2016 Cheftrainer des FC Augsburg
Manuel Baum ist seit Dezember 2016 Cheftrainer des FC Augsburg © Getty Images
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Trainer Manuel Baum denkt trotz der Talfahrt nicht an einen Rücktritt beim FC Augsburg. Manager Stefan Reuter stärkt ihn - und setzt auf ein Krisengespräch.

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Nur ein Sieg in den vergangenen 14 Partien, dazu die 1:5-Klatsche beim SC Freiburg - der FC Augsburg befindet sich unter Manuel Baum weiterhin auf Talfahrt.

Doch der Trainer steht bei den in Abstiegsgefahr geratenen bayerischen Schwaben weiterhin nicht zur Disposition. Das bekräftigte Manager Stefan Reuter am Montag. Auch Baum selbst schloss einen Rücktritt aus.

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"Wir halten an Manuel Baum fest", wird Reuter von der Augsburger Allgemeinen zitiert. Bereits am Samstag hatte Reuter unmittelbar nach dem Spiel in Freiburg dem FCA-Coach den Rücken gestärkt.

Baum setzt auf "Vertrauensbeweis"

Und Baum sagte am Montag: "Mir liegt der Verein extrem am Herzen, ich versuche jeden Tag, mein Bestes zu geben, das versuchen wir alle zusammen. Dass in solchen Situationen der Trainer in der Kritik steht, ist das Normalste der Welt." Angesichts des  "Vertrauensbeweises" durch die Vereinsführung, werde "nie infrage kommen, dass ich sage, ich höre jetzt auf."

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Am Sonntag führten Reuter und Baum ein Krisengespräch mit der Mannschaft, wobei die FCA-Spieler laut Reuter "unglaublich selbstkritisch" gewesen seien. "Mir macht Mut, dass die Mannschaft das alles so offen angesprochen hat. Die Fans wollen sehen, dass du kämpfst und marschierst", sagte Reuter.

Positive Bilanz des Krisengesprächs

Trainer Baum zog ebenfalls eine positive Bilanz der Aussprache. "Es war eine lange Sitzung, eine richtig gute Sitzung. Wir haben die Köpfe zusammengesteckt und gesagt: So geht es nicht."

Vor allem die unterschiedlichen Auftritte der Mannschaft waren dabei ein Thema. Nach dem kämpferisch starken Spiel gegen den FC Bayern (2:3) präsentierten sich die Augsburg vor allem im ersten Durchgang in Freiburg auch von der Körpersprache her viel zu harmlos.

Baum setzt in den kommenden Spielen gegen die hochkarätige Gegner Borussia Dortmund und RB Leipzig auf eine andere Herangehensweise. Über die Trainingswoche brauche man "ein gutes Gefühl, dass wir gegen Dortmund was holen können", meinte der 39-Jährige.