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Wenn es so etwas wie den Jens-Lehmann-Effekt gibt beim FC Augsburg, dann hat er sofort Wirkung entfaltet. Nach zehn Niederlagen feiert der FCA gegen Mainz einen Sieg.

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Das Erfolgsmotto für die kommenden Monate beim FC Augsburg stammt von Jens Lehmann.

"Wir müssen jeden Tag ein bisschen daran arbeiten, besser zu werden und versuchen, dass kein Tag nutzlos verstreicht", habe der frühere Nationaltorhüter und neue Co-Trainer gesagt, wie Manager Stefan Reuter berichtete. In den Tagen vor dem eindrucksvollen 3:0 gegen den FSV Mainz 05 hat dies offenkundig schon gefruchtet. "Die Jungs", lobte Reuter, "haben grandios gespielt".

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Letztlich stand vor allem die Frage im Raum, wie viel nun Lehmann zur Wandlung beigetragen hat? Schließlich kam der 49-Jährige zur Unterstützung von Cheftrainer Manuel Baum in einer Phase mit zehn Spielen ohne Sieg und in einer daher äußerst bedrohlichen sportlichen Situation, die mit den Nebengeräuschen noch komplizierter wurde.  

Reuter: Lehmann hat gute Impulse gesetzt

"Er hat sich zu 100 Prozent eingebracht, er hat gute Impulse gesetzt, den Spielern Mut vermittelt. Klasse, dass wir direkt zu null gespielt haben", sagte Reuter auch weil es Lehmanns Aufgabe ist, sich explizit um das Defensivverhalten zu kümmern.

"Entscheidend sind die Jungs da draußen", sagte Baum auf Lehmanns Anteil angesprochen: "Diesmal haben wir halt zu null gespielt, was ihr daraus macht, ist mir egal."

Alle Beteiligten beim FCA sind auffällig darum bemüht, Lehmann als Teil des Ganzen darzustellen, als einen, der eben jetzt sein Scherflein dazu beiträgt, dass die Schwaben (derzeit 15. mit 18 Punkten) im Sommer in ihre neunte Bundesligasaison starten können.

Flügelspieler Andre Hahn meinte aber auch: "Schön, dass wir so eine Persönlichkeit jetzt bei uns haben. Er kann ein wichtiger Faktor werden."