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München - Der Rückzug von Christian Heidel als Sportvorstand bei Schalke beschäftigt auch die Runde im Doppelpass. Für Uli Hoeneß trägt auch der Coach eine Mitschuld an der Krise.

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Der Rückzug von Christian Heidel als Sportvorstand bei Schalke 04 war der Hammer des Bundesliga-Spieltags.

Im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1 herrschte Uneinigkeit darüber, ob der Schritt des Managers zum jetzigen Zeitpunkt die richtige Entscheidung gewesen ist.

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Für den Journalisten und Buchautor Pit Gottschalk war der Rückzug die logische Konsequenz der jüngsten Misserfolgsserie. "Er lässt Schalke nicht im Stich. Er musste einfach gehen, weil er mit seinen Vorstellungen gescheitert ist." (SPORT1-Kommentar: Heidel lässt Schalke im Stich)

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Reif: Heidel war selbst das Problem

Auch SPORT1-Experte Marcel Reif hält Heidel für nicht mehr tragbar auf Schalke. "Er konnte nicht mehr die Lösung des Problems sein, weil er selbst das Problem war", sagte Reif.

Olaf Schröder hält Heidels Abgang für verfrüht. "Er lässt die Mannschaft im Stich, und vor allem den Trainer. Wir haben jetzt den 23. Spieltag. Da muss er sich vor den Trainer und die Mannschaft stellen - bis einschließlich des 34. Spieltags", sagte der Vorstandsvorsitzende der Constantin Medien AG und Vorsitzende der Geschäftsführung der SPORT1 GmbH.

"Die Saison ist noch nicht zu Ende. Da muss ich doch klare Kante bekennen. Jetzt steht Domenico Tedesco allein da", ergänzte Schröder.

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Hoeneß: Auf Schalke steht auch Tedesco in der Verantwortung

Uli Hoeneß nimmt aber auch den Coach in die Verantwortung. "Warum ist Herr Heidel alleine schuld?", fragte der Bayern-Präsident in die Runde.

"Bei uns gibt es keinen wichtigen Transfer, in den nicht auch der Trainer involviert ist", sagte Hoeneß. "Ich kann als Trainer nicht sagen, dass dies alles die Transfers des Herrn Heidel sind."