Ousmane Dembele erzwang mit einem Streik seinen Wechsel vom BVB zum FC Barcelona
Ousmane Dembele erzwang mit einem Streik seinen Wechsel vom BVB zum FC Barcelona © Getty Images
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Ousmane Dembele sorgt im Sommer 2017 mit seinem Wechseltheater für Wirbel. Geht es nach Hans-Joachim Watzke, soll sich solch ein Zoff nicht wiederholen.

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Mit einem Streik erzwang Ousmane Dembele im Sommer 2017 seinen Transfer von Borussia Dortmund zum FC Barcelona.

Geht es nach Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke soll ein solches Wechseltheater beim BVB ein Einzelfall bleiben. Das betonte der BVB-Boss am Rande einer Veranstaltung der Industrie- und Handelskammer am Donnerstag.

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"Wir haben eine klare Ansage gemacht. Der nächste Spieler, der Zicken macht oder streiken will, den lassen wir schmoren", wurde Watzke von den Ruhr Nachrichten zitiert.

"Haben eine wirtschaftliche Verantwortung"

"Das ist zwar populistisch, weil wir natürlich auch eine wirtschaftliche Verantwortung haben. Wir konnten Dembele nicht halten und auf über 140 Millionen Euro verzichten", ergänzte Watzke.

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Auch Pierre-Emerick Aubameyang, der im Januar 2018 für rund 64 Millionen Euro zum FC Arsenal wechselte, war demzufolge nicht zu halten. "Aber durch diese Fälle ist eine Situation entstanden, die Ordnungspolitik verlangt. Und deswegen sage ich: Der nächste, der es versucht, ist dran. Und das wissen die Spieler auch. Wir werden dann ein Zeichen setzen", sagte Watzke.

Watzke: "Dem Wahnsinn keine Grenzen gesetzt"

Der 59-Jährige sieht darüber hinaus die Entwicklungen im Profifußball kritisch. "Objektiv betrachtet, verdienen wir im Fußball zu viel. Da schließe ich mich selbst mit ein", räumte Watzke ein:

"Fakt ist, dass dem Wahnsinn keine Grenzen gesetzt sind. Deswegen wage ich die Prognose, dass auch mit den Ablösesummen noch nicht aller Tage Abend ist. Das liegt aber nicht an Borussia Dortmund. Wenn wir gegen Manchester City spielen, spielen wir eigentlich nicht mehr gegen einen anderen Verein oder ein anderes Unternehmen, wir spielen gegen einen Staat. Gegen Paris ist es dasselbe. Dann spielen wir gegen Katar."

Der Personaletat von ManCity sei laut Watzke beispielsweise viermal so hoch wie der von Borussia Dortmund. "Für uns muss entscheidend sein, dass wir sportlich stark, aber eben auch wirtschaftlich gesund sind", sagte Watzke.