Bundesliga: Matheus Pereira nach Schlag in Unterleib mit Sperre
Matheus Pereira sah bereits nach vier Minuten Rot © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten

Der 1. FC Nürnberg muss mehrere Spiele auf Matheus Pereira verzichten. Er hat sich eine Tätlichkeit erlaubt. Auch ein Hertha-Spieler muss zuschauen.

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Matheus Pereira von Bundesliga-Schlusslicht 1. FC Nürnberg muss drei Spiele aussetzen und eine Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro zahlen.

Zu diesem Urteil kam das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), nachdem sich der Offensivspieler in der Auswärtspartie am vergangenen Samstag bei Fortuna Düsseldorf (1:2) eine Tätlichkeit gegen Niko Gießelmann geleistet hatte.

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Allerdings deckte erst der Videobeweis die versteckte Tätlichkeit des Brasilianers auf. Die brasilianische Leihgabe von Sporting Lissabon war im Rücken des Unparteiischen mit Fortunas Abwehrspieler Niko Gießelmann aneinander geraten.

Pereira trifft Kontrahent im Unterleib

Pereira holte zum Schlag mit dem linken Arm in den Unterleib seines Kontrahenten aus - und Gießelmann blieb liegen. Nach dem Einschreiten des Videoassistenten wurde Pereira schließlich des Feldes verwiesen.

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Glimpflicher davon kam Abwehrspieler Karim Rekik von Hertha BSC. Der Niederländer wurde wegen unsportlichen Verhaltens mit einer Sperre von einem Spiel und einer 15.000-Euro-Geldstrafe belegt. Rekik hatte bei der Auswärtsniederlage bei Rekordmeister Bayern München (0:1) nach einem Schubser gegen Stürmer Robert Lewandowski die Rote Karte gesehen.

Beide Urteile sind rechtskräftig.