Borussia Mönchengladbach verlor zum zweiten Mal in Serie 0:3
Borussia Mönchengladbach verlor zum zweiten Mal in Serie 0:3 © Getty Images
Lesedauer: 3 Minuten

Mönchengladbach - Borussia Mönchengladbach muss in der Bundesliga den nächsten Rückschlag hinnehmen. Die Borussen lassen sich von effizienten Wölfen abkochen.

Anzeige

Sportdirektor Max Eberl will jetzt "nicht alles in Grund und Boden reden", Trainer Dieter Hecking "die Ruhe behalten" und "den Kopf hochnehmen".

Was nach Durchhalteparolen eines Abstiegskandidaten klang, waren die beschwichtigenden Worte der Verantwortlichen von Borussia Mönchengladbach nach dem dritten Spiel in Folge ohne Sieg. (Das Spiel im LIVETICKER zum Nachlesen)

Anzeige

Hecking lieferte die Erklärung für die Wortwahl nach dem ernüchternden 0:3 (0:1) gegen den VfL Wolfsburg gleich hinterher: "Das Anspruchsdenken, auch intern, nimmt natürlich zu."

CHECK24 Doppelpass mit Bayern-Präsident Uli Hoeneß - Sonntag ab 11 Uhr LIVE im Free-TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM

Gladbach kassiert zweites 0:3 in Serie

Die zwischenzeitlichen Meisterträume rund um den Borussia-Park gehören allerdings der Vergangenheit an, doch die Champions League soll es nach einer bisher so starken Saison für den Tabellendritten schon sein. (SERVICE: Die Tabelle der Bundesliga

"Ein Polster haben wir immer noch", sagte ein sichtlich angefressener Eberl, betonte aber: "Wir lassen uns nicht treiben."

Meistgelesene Artikel
  • Thomas Doll
    1
    Fussball / Bundesliga
    Mega-Blamage: Doll stocksauer
  • Los Angeles Lakers v Dallas Mavericks Kobe Bryant hätte Dirk Nowitzki gerne im Lakers-Trikot gesehen
    2
    US-Sport / NBA
    Bryant wollte Nowitzki zu L.A. holen
  • Kingsley Coman ist einer der großen Hoffnungsträger des FC Bayern
    3
    Fussball / Bundesliga
    Wie Hoeneß Coman mit Keksen half
  • Was darf ein Fußballprofi selbst bestimmen? Welche Rechte tritt er ab? SPORT1 klärt auf
    4
    Fußball
    Die Rechte eines Fußballprofis
  • 5
    Wintersport / Skifliegen
    Eisenbichler fliegt zum Weltcupsieg

Die zweite 0:3-Heimpleite in Serie hatte ihre Spuren hinterlassen. Hochkarätige Chancen wurden teils kläglich vergeben, bei den Gegentreffern von Yannick Gerhardt (38.) und Admir Mehmedi (68./83.) halfen die Gladbacher kräftig mit. 

"Wir waren vorne zu umständlich, hinten waren die Gegentore zu einfach", sagte Lars Stindl. In der derzeit "schwierigen Phase" belohne man sich für den "betriebenen Aufwand nicht", stellte der Kapitän fest.

Die Highlights der Samstags-Partien am Sonntag ab 9.30 Uhr in Bundesliga PUR im Free-TV auf SPORT1 und im STREAM

Hecking hadert mit Nachlässigkeiten

15:5 Torschüsse, 12:1 Ecken, 56 Prozent Ballbesitz - die Zahlen sprachen eigentlich für die Borussia. Doch Hecking wollte sich davon nicht blenden lassen.

"Wenn man 0:3 zu Hause verliert, hast du nicht gut gespielt", sagte der Coach und beklagte zu viele "Nachlässigkeiten" und die fehlende "Konsequenz".  (SERVICE: Ergebnisse der Bundesliga)

Seine Spieler standen nach dem Abpfiff etwas ratlos auf dem Rasen, die aufmunternden Sprechchöre der Fans waren nur ein schwacher Trost. "Wir machen aus viel einfach zu wenig", klagte Christoph Kramer.

Angesichts der vielen Chancen macht sich der Weltmeister von 2014 "aber keine Sorgen".

Jetzt das Trikot von Mönchengladbach oder Wolfsburg kaufen - hier geht es zum Shop! | ANZEIGE

Wolfsburg erteilt Gladbach Lehrstunde in Sachen Effizienz

In Sachen Effizienz erteilte Wolfsburg den Gladbachern eine Lehrstunde. Drei Chancen, drei Tore - die Niedersachsen präsentierten sich bei ihrem bereits siebten Auswärtssieg in dieser Saison eiskalt. "Die Siege heben das Selbstvertrauen jedes einzelnen Spielers", sagte Trainer Bruno Labbadia.

Der Rückstand auf Gladbach beträgt nur noch fünf Punkte. Der einstige Abstiegskandidat befindet sich auf dem direkten Weg nach Europa. "Wenn wir eine Chance haben, dann werden wir zugreifen", sagte Labbadia.

Die VfL-Profis genießen die Situation. "Wir gehen mit einer gewissen Leichtigkeit ins Spiel", sagte Joker Mehmedi. Neue Ziele wollte der Doppel-Torschütze aber nicht ausrufen. "Wir haben das vor der Saison nicht gemacht und machen es jetzt auch nicht", sagte Mehmedi.