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Nach dem Transfercoup mit Sandro Wagner freut sich Trainer Uli Stielike von Tianjin Teda auf seinen neuen Stürmerstar und hegt große Erwartungen.

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Sandro Wagner wechselt für rund fünf Millionen Euro vom FC Bayern nach China zu Tianjin Teda und sein zukünftiger deutscher Trainer kann sein Glück kaum fassen.

"Das ist der renommierteste Transfer von Teda. Ich glaube, dass sie noch nie so viel Geld in die Hand genommen haben", freute sich Uli Stielike in der Bild.

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Der frühere deutsche Nationalspieler, seit September 2017 Coach bei den Chinesen, erwartet sich einiges von seinem neuen Stürmer-Star.

"Wir spielen seit fünf Jahren gegen den Abstieg", sagte Stielike. "Ich hoffe, dass er uns mit seinen Toren und seiner Art helfen wird, dass wir in ruhigeres Fahrwasser kommen." Erst Ende letzten Jahres sei die Idee entstanden, Wagner nach China zu locken.

Stielike: "Sandro hatte absolute Priorität"

"Wir hatten im Angriff wenig Durchschlagskraft. Daher hat der Verein beschlossen, einen groß gewachsenen Mittelstürmer zu suchen", meinte der 64-Jährige. "Ich habe dann zwei, drei Namen genannt, bei denen Sandro absolute Priorität hatte. Ehrlich gesagt habe ich aber nicht geglaubt, dass wir ihn wirklich bekommen können."

Wagner müsse sich in der chinesischen Super League drauf einstellen, dass "er von zwei Spielern in Manndeckung genommen wird. Körpergröße spielt in der Liga eine große Rolle. Und er muss sich daran gewöhnen, dass es bei Ecken und Freistößen wie beim Ringen zugeht und die Schiedsrichter viel laufen lassen."

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Der Europameister von 1980 lernte Wagner erst kurz vor der Unterschrift im Trainingslager in Spanien kennen: "Ich kannte ihn vorher nur aus dem Fernsehen oder Internet. Mein erster Eindruck ist super. Er ist sehr motiviert und scheint topfit zu sein. Ich hoffe, dass er mit seinem Charakter hier einiges bewegen kann."

Bastians entscheidender Faktor

Mit Felix Bastians, der seit Januar 2018 bei Tianjin unter Vertrag steht, trifft Wagner sogar auf einen ehemaligen Mitspieler aus gemeinsamen Zeiten bei Hertha BSC. "Er hat ihm vom Verein und der Stadt erzählt. Ich denke, dass er ein wichtiger Baustein war, um Sandro zu überzeugen", sagte Stielike.

Nächste Woche startet Wagner sein Abenteuer China in Tianjin, ehe er am 8. Februar mit seinem Team ins zweite Trainingslager innerhalb Chinas aufbricht.