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In der Tabelle rangiert Hannover 96 auf Platz 17 und befindet sich in höchster Abstiegsgefahr. Thomas Doll soll nun als neuer 96-Coach das Ruder herumreißen.

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Mit elf Punkten aus 19 Spielen und der krachenden 1:5-Niederlage bei Borussia Dortmund war die Entlassung von Andre Breitenreiter ein offenes Geheimnis. Lediglich über seinen Nachfolger herrschte noch Unstimmigkeit.

Aber nun ist das Geheimnis gelüftet. Thomas Doll soll Hannover 96 wieder auf Kurs bringen und noch das rettende Ufer erreichen. (Service: Tabelle der Bundesliga)

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Eine Aufgabe, die alles andere als leicht ist. Aber der ehemalige Stürmer ist als Trainer Herausforderungen gewohnt. Bereits seine erste Station als Coach einer Bundesliga-Mannschaft war ein schwieriges Unterfangen.

Bereits am Montag um 15 Uhr soll Doll sein erstes Training mit den 96-Profis leiten. Um 14 Uhr wird er offiziell vorgestellt. 

Doll: Feuerwehrmann in Hamburg und Dortmund

Im Oktober 2004 übernahm der damalige Trainer der HSV-Amateure als Nachfolger von Klaus Toppmöller die Profimannschaft. Diese befand sich auf dem letzten Tabellenplatz. Aber Doll schaffte den Aufschwung, beendete die Saison auf einem sicheren achten Rang und zog sogar noch in den UI-Cup ein.

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Auch bei seiner zweiten Trainerstation waren wieder Dolls Retterfähigkeiten gefragt. Nach dem Rücktritt von Jürgen Röber bei Borussia Dortmund übernahm er im März 2007 das Kommando. Genau wie beim HSV stabilisierte er das Team sofort und beendete die Saison erneut auf einem Mittelfeldplatz.

Doll gewinnt Titel in Ungarn

Nach Stationen in der Türkei und Saudi-Arabien war er zuletzt fünf Jahre beim ungarischen Erstligisten Ferencvaros Budapest tätig und gewann drei Mal den Pokal (2015, 2016, 2017) und ein Mal die ungarische Meisterschaft (2017).

Auf diese Erfolge hoffen die Verantwortlichen von Hannover 96 nun nicht. Ihnen würde es wahrscheinlich schon reichen, wenn Doll auch bei seinem dritten Feuerwehreinsatz wieder im Mittelfeld der Tabelle landen würde.

Erster Härtetest gegen Leipzig

Er hat nun eine Woche Zeit, dem Team seine Phillosophie zu erklären und die ersten positiven Akzente im Abstiegskampf zu setzen. Am besten schon am kommenden Freitag gegen RB Leipzig. (Bundesliga, 20. Spieltag: Hannover 96 - RB Leipzig, ab 20.30 Uhr im SPORT1-Liveticker)