Jonas Boldt will mit dem Hamburger SV zurück in die Bundesliga
Jonas Boldt will mit dem Hamburger SV zurück in die Bundesliga © Getty Images
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Auf Schalke steht Christian Heidel nach der desaströsen Vorrunde unter Beobachtung. Der Sportvorstand erwägt offenbar, sich Verstärkung zu holen.

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Die Kritik an seiner Arbeit wurde nach der schwachen Vorrunde des FC Schalke immer lauter. So hatte Aufsichtsratsboss Clemens Tönnies vorgeschlagen, Manager Christian Heidel einen Berater für die Kaderplanung zur Seite zu stellen.      

Lange hat sich Heidel dagegen gewehrt, sich Verstärkung zu holen und den Vorschlag seines Vorgesetzten brüsk zurückgewiesen. "Ich muss einfach klar sagen: Bei uns braucht sich niemand zu bewerben. Ich habe viele, viele Bewerbungen bekommen. Und die bekommen dann auch, wenn sie schriftlich vorliegen, eine Antwort: Dass da kein Bedarf besteht. Punkt", erklärte der Manager im Dezember in der WAZ.

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Umdenken bei Heidel

Doch nun scheint es ein Umdenken beim 55-Jährigen zu geben. Zwar ist Schalke mit vier Punkten gut in die Rückrunde gestartet. Der Druck auf Heidel ist aber weiterhin groß. Zuletzt wurde in den Medien über eine Ablösung des Managers der Königsblauen spekuliert.

Dabei fiel auch der Name Jonas Boldt. Der 37-Jährige wird Bayer Leverkusen am Ende der Saison auf eigenen Wunsch verlassen. Wie die Sport Bild nun berichtet, könnte es in der Tat zu einem Wechsel ins Ruhrgebiet kommen. Allerdings an der Seite von Heidel.

In der Branche gilt der Sportdirektor als Überflieger. Rudi Völler prophezeit Boldt eine große Karriere. "Er bringt alles mit, um ein großer Manager zu werden." 

Demnach haben die beiden für den Februar ein Gespräch über eine mögliche Zusammenarbeit vereinbart. Boldt würde als Transferexperte und Kaderplaner unter Heidel arbeiten. Bereits vor drei Jahren wollte Heidel Boldt nach Mainz holen, doch damals kassierte der ehemalige Macher von Mainz 05 noch eine Abfuhr.

Spekulationen um Allofs 

Heidel besitzt bei den Knappen noch einen Vertrag bis 2020, steht aber vor allem wegen einiger teurer Flops im Fokus der Kritik. Sollte sich die sportliche Situation in der Rückrunde nicht verbessern, bringt die Sport Bild noch eine andere Variante ins Gespräch.

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Demnach wird bei den Königsblauen Klaus Allofs heiß diskutiert. Der frühere Manager von Werder Bremen und dem VfL Wolfsburg könnte bei weiteren Misserfolgen den Platz von Heidel einnehmen. Der ehemalige Stürmer wird von Giacomo Petralito beraten, der seinerseits gute Kontakte zu Tönnies pflegt. Der 62-Jährige ist seit seinem Aus in der Autostadt im Jahr 2016 ohne Verein. 

Allerdings hat er schon in Bremen und Wolfsburg bewiesen, dass er in kurzer Zeit Spitzenteams formen kann.