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Fredi Bobic bezieht Stellung zur Social-Media-Attacke von Franck Ribery. Der Sportvorstand von Eintracht Frankfurt hätte deutliche Worte an den Franzosen gerichtet.

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Ob dieser öffentliche Ratschlag dem FC Bayern gefallen wird?

Fredi Bobic, Sportvorstand von Eintracht Frankfurt, bezieht in deutlichen Worten Stellung zur Gold-Steak-Affäre um Franck Ribery und dessen anschließendem Social-Media-Ausraster.

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"Ich hätte wahrscheinlich gesagt: 'Was bist du denn für ein Vollidiot?'", sagte Bobic den Zeitungen der Verlagsgruppe Rhein-Main, angesprochen darauf, wie er mit dem Thema umgegangen wäre. Bobic geht davon aus, "dass die Bayern auch so in etwa mit ihm gesprochen haben".

Ribery mit Schimpftirade nach Kritik

Ribery hatte nach der Kritik am Verzehr eines vergoldeten Steaks zu einer unvergleichlichen Schimpftirade ausgeholt.

Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic teilte daraufhin mit, dass Ribery eine "sehr hohe Geldstrafe" aufgebrummt bekommen hätte. Er äußerte zwar Verständnis, dass Ribery sich gegen Beleidigungen wehre, merkte aber auch an: "Leider ist ihm das in einem Punkt total entgleist. Er hat Worte benutzt, die wir als FC Bayern nicht akzeptieren können, die Franck als Vorbild nicht benutzen darf."

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Bobic wegen Kovac mit FC Bayern in Konflikt

Bobic stand im vergangenen Jahr selbst mit dem FC Bayern in Konflikt. Die Art und Weise, wie die Münchener Trainer Niko Kovac abwarben, stieß ihm sauer auf.

Frankfurts Sportvorstand warf den Münchner Verantwortlichen "respektloses" und "unprofessionelles" Verhalten vor: "Die Bayern haben an sich gedacht und keine Sekunde an Eintracht Frankfurt."

Der Rekordmeister ließ es nicht auf sich sitzen. Präsident Uli Hoeneß nannte Bobic' Vorwürfe "unanständig", Salihamidzic sekundierte bei SPORT1: "Ich kann natürlich verstehen, dass Fredi verärgert ist, dass er so einen Supertrainer an uns verliert. Trotzdem finde ich die Wortwahl unangemessen, weil wir uns vollkommen korrekt verhalten haben."

In Sachen Kovac haben sich die Wogen mittlerweile geglättet, auffällig ist aber, dass Bobic seitdem nun schon zum wiederholten Mal nicht mit seiner Meinung über die Bayern hinterm Berg hält. Im September kritisierte er Hoeneß auch dafür, dass dieser das brutale Foul von Leverkusens Karim Bellarabi gegen Bayerns Rafinha als "geisteskrank" bezeichnete. "Das gehört sich nicht", befand Bobic bei Sky.

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