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Doha - Der FC Bayern München wirkt in Katar wie ein Team, das sich bestens untereinander versteht. Daran hat laut Niklas Süle auch Jupp Heynckes einen großen Anteil.

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Die Stars des FC Bayern verbreiten im Wüstenstaat gute Stimmung. Selbst das Theater rund um die Steak-Affäre von Franck Ribery tut ihr keinen Abbruch.

Mal wird sich im Training mit Wasser bespritzt, mal euphorisch umarmt oder geneckt.

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Die Münchner demonstrieren in Doha, dass sie als Einheit wahrgenommen werden wollen – allem Konkurrenzkampf und Sorgen der Hinrunde zum Trotz.

Heynckes hat Mia-san-Mia zurückgebracht

Vor allem der Vorgänger von Niko Kovac hat dafür gesorgt, dass sich die Bayern das "Mia-san-mia-Gefühl" wieder eingeimpft und fortan auch gelebt haben. "Das erste was Jupp Heynckes gesagt hat, als er das Amt übernommen hat (Oktober 2017, d. Red.), war, dass es nur über das Team geht. Dass man auf dem Platz eine Einheit sein muss", verriet Niklas Süle auf SPORT1-Nachfrage.

Sogar auf dem Golfplatz. Dorthin fuhr er am freien Dienstagnachmittag in Doha – zusammen mit Thomas Müller, Robert Lewandowski, Sven Ulreich und Reserve-Torwart Ron-Thorben Hoffmann.

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Der Innenverteidiger machte am Rande des Wintertrainingslagers in Doha aber auch deutlich, dass der Teamspirit bereits die gesamte Saison schon "sehr gut" sei.

"Es ist eine geile Truppe”, beteuerte der 23-jährige und fügte hinzu: "Neben dem Platz gibt es natürlich nicht nur Freunde. Aber ich muss wirklich sagen, dass man das Gefühl hat, dass hier jeder mit jedem auskommt. Dass jeder den anderen im Rücken hat und wir gerade auch in der schweren Phase in der Hinrunde trotzdem noch eine Einheit an der Säbener Straße waren. Das sage ich nicht nur so, das war so. Das braucht man auch."

Süle: FC Bayern kann "noch alles gewinnen"

Laut Süle braucht man den Einheits-Gedanken vor allem für die ehrgeizigen Ziele des Rekordmeisters.

In der Bundesliga gilt es, sechs Punkte auf Spitzenreiter Borussia Dortmund aufzuholen. In der nächsten DFB-Pokalrunde wartet Hertha BSC und im Achtelfinale der Champions League kommt es zum Aufeinandertreffen mit dem FC Liverpool.

"Wir können noch alles gewinnen und haben noch riesen Spiele vor uns, wo es nur über das Team geht. Gegen Liverpool geht es auch nur darum, wer besser zusammenhält und besser zusammensteht. Da braucht man das Teamgefüge. Das wird ganz wichtig", so Süle.

"Wir haben die beste Mannschaft"

Der gebürtige Frankfurter hinterließ auch selbstbewusst einen indirekten Gruß nach Dortmund: "Es gibt keinen einzigen, der nicht davon ausgeht oder nicht daran glaubt, dass wir Deutscher Meister werden", sagte er stellvertretend für seine Mitspieler. "Es sind sechs Punkte, das ist nicht die Welt. Ich glaube, wir werden Deutscher Meister."

Wie das klappen soll, weiß der Nationalspieler auch: "Es wird darauf ankommen, dass wir unsere Spiele gewinnen. Am besten 17 von 17. Das ist in der Bundesliga sehr schwer, aber wir haben die Möglichkeit dazu, denn ich finde, dass wir die beste Mannschaft haben."

Eine, die sich derzeit auch prächtig zu verstehen scheint.