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München - Karl-Heinz Rummenigge verteidigt das Trainingslager des FC Bayern München in Katar. Der Deutsche Rekordmeister stehe in regelmäßigem Austausch mit seinen Partnern.

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Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge hat das umstrittene Trainingslager des deutschen Rekordmeisters in Katar einmal mehr verteidigt.

"Der FC Bayern ist eines von vielen deutschen Mittelstandsunternehmen, die mit einem Partner aus Doha kooperieren. Wie andere Fußballvereine und Sportfachverbände auch beteiligen wir uns dabei an einem Dialog in der Golf-Region. Wir stehen mit unseren Partnern in Katar in regelmäßigem Austausch über Entwicklungen in unseren Gesellschaften, der das Thema der Menschenrechte und die Rechte von Arbeitern bzw. Arbeitnehmern einschließt", sagte Rummenigge vor dem Abflug der Bayern der tz und der Abendzeitung.

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Die Bayern bereiten sich zum neunten Mal in Folge im Emirat am Persischen Golf auf die Rückrunde vor. Der Gastgeber der WM 2022 sieht sich seit Jahren vor allem wegen der im Land herrschenden Arbeitsbedingungen für hunderttausende Gastarbeiter auf den WM-Baustellen massiver internationaler Kritik ausgesetzt.

Bayern mit 29 Spielern ins Trainingslager

"Die Menschenrechtsorganisation der UN, internationale Gewerkschaften und NGOs attestieren heute, dass Katar auf öffentliche Kritik reagiert und Änderungen realisiert hat. Dazu zählen die positive Entwicklung der Rechtslage für Wanderarbeiter und Verbesserungen der Arbeitsrechte in Katar", sagte Rummenigge weiter.

Die Bayern flogen am Freitagfrüh mit 29 Spielern nach Doha. Der Rückflug ist für 10. Januar geplant. Auch mit an Bord waren der bislang einzige Winterzugang Alphonso Davies (Vancouver Whitecaps) sowie die schon länger verletzten James und Corentin Tolisso. Beide arbeiten weiter an ihrem Comeback.

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