Gleich mittendrin: Alphonso Davies (M.) gibt beim Telekom Cup sein Debüt für den FC Bayern
Gleich mittendrin: Alphonso Davies (M.) gibt beim Telekom Cup sein Debüt für den FC Bayern © Getty Images
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München und Düsseldorf - Alphonso Davies läuft im Telekom Cup erstmals für den FC Bayern auf. Sein Potenzial deutet er beim Erfolg im Endspiel an. Seine Mitspieler trauen ihm viel zu.

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Sekunden vor dem Abpfiff durfte Alphonso Davies dann doch einmal seinen größten Trumpf ausspielen: seine Schnelligkeit.

Von Leon Goretzka auf die Reise geschickt, zog der neue Youngster in Diensten des FC Bayern im Finale des Telekom Cups gegen Borussia Mönchengladbach auf dem rechten Flügel einen Sprint an - doch ein Tritt von Andreas Poulsen an Davies' linke Wade stoppte dessen Vorwärtsdrang.

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Der eigentlich fällige Elfmeterpfiff, der den Münchnern beim Stand von 0:0 die Chance auf einen späten Siegtreffer ermöglicht hätte, blieb allerdings aus. Und so war Davies bei seinem ersten Einsatz für sein neues Team zwar nicht direkt am späteren 4:2-Sieg nach Elfmeterschießen beteiligt, bei der anschließenden Pokalübergabe war er dennoch mittendrin.

Davies bejubelt ersten Titel mit Bayern

Freudestrahlend stemmte der 18-Jährige als Erster die Trophäe für den Sieger des Blitzturniers in die Höhe.

Bei seinem ersten 45-minütigen Einsatz unter Wettkampfbedingungen stand der Flügelstürmer besonders im Blickpunkt. Auf der rechten Außenbahn bestätigte der junge Kanadier, der für zunächst 10 Millionen Euro von den Vancouver Whitecaps kam, die guten Eindrücke, die er schon im knapp einwöchigen Trainingslager in Doha hinterließ.

"Er ist ein super Junge. Dass er sehr viel Potenzial mitbringt, ist kein Geheimnis, sonst hätten wir ihn nicht geholt", sagte David Alaba nach Davies' Debüt am Sonntag.

Auch Joshua Kimmich war voll des Lobes: "Er hat eine brutale Schnelligkeit und eine extreme Dynamik, mit der er uns helfen kann."

Einsatzfreudig und trickreich

Von seinen neuen Kollegen wurde Davies auf dem Platz häufig gesucht und gefunden. Zwar mangelte es ihm in den direkten Duellen noch weitgehend an Durchschlagskraft, auch sein einziger Abschluss war etwas überhastet und verfehlte sein Ziel deutlich. Doch er zeigte sich einsatzfreudig, hielt seine Position und war sich auch für Defensivarbeit nicht zu schade.

Mit einem feinen Hackentrick lieferte er zudem eine Kostprobe seiner technischen Fähigkeiten.

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Abseits des Platzes verläuft die Integration bereits bestens. "Er macht das ganz gut mit seinen 18 Jahren. Es ist gut, wie selbstbewusst er in der Truppe auftritt. Er ist locker drauf", berichtete Kimmich.

Unterstützung erhält Davies bei seinem Eingewöhnungsprozess von allen Seiten. "Es ist sehr wichtig für ihn, dass er sich in der neuen Mannschaft wohl fühlt, und ich möchte ihm dabei helfen", sagte Robert Lewandowski bei fcbayern.tv.

Während Sportdirektor Hasan Salihamidzic im Trainingslager immer wieder um Geduld mit dem Neuzugang bat, glauben Davies' neue Teamkollegen an eine kurze Eingewöhnungszeit.

Neuer: Davies kann uns in naher Zukunft helfen

"Er ist noch ein sehr junger Spieler, der noch einiges lernen kann, uns aber in naher Zukunft auch schon helfen kann", sagte Kapitän Manuel Neuer.

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Auf den Flügelpositionen herrscht aktuell wegen der Ausfälle von Franck Ribery (Muskelfaserriss im Oberschenkel) und Arjen Robben (Oberschenkelprobleme) durchaus Bedarf.

Im Halbfinale des Telekom Cups gegen Fortuna Düsseldorf besetzten Kingsley Coman und Serge Gnabry die Flügelpositionen, beide sind auch für den Rückrundenstart bei der TSG Hoffenheim am Freitag (Bundesliga: TSG Hoffenheim - FC Bayern, 20.30 Uhr im LIVETICKER) die erste Wahl. Im Kampf um einen Platz im Kader mischt Davies aber auf jeden Fall schon munter mit.

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