TSG 1899 Hoffenheim v Borussia Dortmund - Bundesliga
TSG 1899 Hoffenheim v Borussia Dortmund - Bundesliga © Getty Images
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Nach den Hass-Plakaten der BVB-Ultras richtet Dietmar Hopp klare Worte an den DFB. Der Hoffenheim-Mäzen sieht den deutschen Fußball im freien Fall.

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Dietmar Hopp stellte nach den Hass-Plakaten der BVB-Ultras klare Forderungen an den DFB und die Bundesliga und leitete rechtliche Schritte gegen die Beleidigungen ein.

Der Hoffenheim-Mäzen erwartet ein hartes Einschreiten vom Verband. "Die müssen jetzt mal den Mut haben, durchzugreifen. Ich hoffe darauf. Wenn nicht, weiß ich nicht, wo es mit dem deutschen Fußball hingeht. Wenn die Ultras die Macht ergreifen, dann gute Nacht", sagte der 78-Jährige im Interview mit der Bild.

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Hopp stellt Strafanzeige

Beleidigungen der Fußball-Fans müsse sich Hopp in vielen Stadien schon seit zehn Jahren aussetzen. Aber entgegen seiner Hoffnungen, dass diese mit der Zeit nachlassen, sei die Situation noch schlimmer geworden.

Deshalb stellte der TSG-Mehrheitseigner nun Strafanzeige. "Mit dem Erfolg von Hoffenheim ist es viel, viel mehr geworden. Deswegen gibt es nur diesen Weg." Am 2. November kommt es vor dem DFB-Sportgericht in Frankfurt zum Prozess gegen Dortmund.

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BVB-Ultras beleidigen Hopp

Neueste Anfeindungen gab es vor vier Wochen: Vor dem Anpfiff des Punktspiels bei der TSG Hoffenheim hielten die BVB-Ultras im Auswärtsblock ein riesiges Banner über ihren Köpfen, auf dem  Hopp in einem roten Fadenkreuz zu sehen war. Außerdem beschimpften Zuschauer ihn und seine Familie übel.