München - Nach dem gescheiterte Wechsel von Jerome Boateng zu Paris Saint-Germain lässt Bayern-Boss Uli Hoeneß kein gutes Haar an PSG-Sportdirekor Antero Henrique.

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Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß hat die Kritik des deutschen Rekordmeisters an Paris Saint-Germain erneuert.

"Ich würde Paris Saint-Germain raten, seinen Sportdirektor auszutauschen. Dieser Mann ist kein Aushängeschild für diesen Verein. Wenn PSG ein Weltklub sein will, kann sich der Verein einen solchen Sportdirektor nicht leisten", sagte Hoeneß im kicker über Antero Henrique.

Die Bayern stören sich am Verhalten des französischen Spitzenklubs und von Henrique (50) bei den Verhandlungen um Jerome Boateng, aber auch um Renato Sanches.

Angeblich hatte PSG in der vergangenen Woche Interesse am jungen Portugiesen gezeigt, einen Tag um die Transferentschädigung gefeilscht - sich dann aber nicht mehr gemeldet. Bei Boateng hatte Paris 38 Millionen Euro geboten, die Bayern wollten rund 50 Millionen.

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Auch Salihamidzic poltert gegen PSG

Er wolle "keinen beleidigen, ich sage nur, dass man mit Bayern München solche Sachen nicht machen kann. Ganz besonders, wenn es um so einen Spieler geht", sagte Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic bereits am Wochenende bei Sky zum Fall Boateng.

Auch Boateng selbst habe es so empfunden, dass "die Taktik der anderen Seite komisch war".

Laut Hoeneß habe der FC Bayern 50 Millionen gefordert, "weil wir Jerome nicht abgeben wollten und davon ausgingen, dass Paris diesen Betrag nicht zahlen würde", sagte er: "Außerdem wollten wir unserem Trainer, der diesen Spieler unbedingt behalten wollte, diesen Gefallen tun."

Niko Kovac machte aus seiner Freude über den geplatzten Boateng-Deal keinen Hehl.

"Jerome ist ein Weltklasse-Innenverteidiger", schwärmte der 46-Jährige am Freitag.

Durch den Verbleib des Nationalspielers kommt ein Luxusproblem auf Kovac zu. Mit Mats Hummels (29) und Niklas Süle (22) stehen ihmzwei weitere Top-Männer für das Abwehrzentrum zur Verfügung.

Der Bayern-Coach: "Ich weiß nicht, ob es in Europa einen Verein gibt, der drei solche Innenverteidiger hat. Im Grunde genommen ist es egal, wen ich spielen lasse."

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