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Nils Petersen spielt seit 2015 beim SC Freiburg © Getty Images

Nils Petersen plaudert offen über den SC Freiburg und Coach Christian Streich. Der Stürmer hat es eigentlich nie in Erwägung gezogen, in den Breisgau zu gehen.

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Nils Petersen läuft seit 2015 für den SC Freiburg auf. 

Der Nationalstürmer konnte vor drei Jahren den Überredungskünsten von Trainer Christian Streich nichts entgegensetzen. Das gab er jetzt in der Bild zu. Eigentlich habe er nicht nach Freiburg gehen wollen. Ein Telefonat mit Streich reichte aber aus, um den Kicker umzustimmen. "Er hat schon brutale Überzeugungskünste, das macht er richtig gut."

Dabei hegte der Stürmer einst alles andere als Sympathien für den Klub aus dem Schwarzwald.  "Ich habe Freiburg früher immer gehasst", sagte der 29-Jährige, der vor seinem Wechsel für Werder Bremen die Fußballschuhe schnürte. "Du fliegst da irgendwo hin, musst dann noch ewig fahren, bist gefühlt außerhalb von Deutschland und spielst dann in dieser kleinen Arena - eine Halbzeit bergauf, eine Halbzeit bergab", beschreibt er die Spiele im Schwarzwald-Stadion.

Petersen spricht über Dialekt von Trainer Streich 

Für den Stürmer ist es die dritte Saison bei den Breisgauern. Mittlerweile verstehe er sogar den Dialekt seines Coachs. "Meine Freundin kommt ja auch aus Freiburg, die schwätzt auch manchmal Badisch zu Hause. Das ist jetzt nicht die erotischste Sprache...".

Beim SC Freiburg fühlt sich Petersen sichtlich wohl. Der Zusammenhalt im Verein sei ein anderer als beispielsweise beim FC Bayern. In München sei normal gewesen, jede Woche zu gewinnen. "Mit Freiburg, da reißt du die Hütte ab, wenn du zu Hause 1:0 gegen Hertha gewinnst."