München - Bayer Leverkusen akzeptiert die Sperre gegen Karim Bellarabi. Rudi Völler glaubt gar: Uli Hoeneß habe ihm mit seinem Ausbruch "einen Gefallen getan".

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Karim Bellarabi von Bayer Leverkusen hat die Vier-Spiele-Sperre durch das Sportgericht des DFB akzeptiert - und sein Manager Rudi Völler ist im Nachhinein sogar froh über die Verbal-Attacke von Uli Hoeneß gegen seinen Spieler.

Bayern-Präsident Uli Hoeneß hatte das Foulspiel des Bayer-Profis gegen Rafinha "geisteskrank" genannt und betont: "Sowas gehört drei Monate gesperrt - und zwar für Dummheit!"

Bayers Sport-Geschäftsführer Rudi Völler kommentierte am Dienstag bei Bild: "Hoeneß hat uns mit seinen Aussagen sogar einen Gefallen getan. Dadurch wurden es nur vier statt fünf Spiele." 

Bellarabi foulte Rafinha vom FC Bayern böse

Einwechselspieler Bellarabi hatte am vergangenen Samstag beim 1:3 bei Meister Bayern München nach einem groben Foulspiel an Rafinha (80.) die Rote Karte gesehen. Der Brasilianer erlitt bei dem Foul von Bellarabi eine Innenbandverletzung.

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Bayer hatte die Möglichkeit, gegen die Entscheidung des Einzelrichters vom Montag innerhalb von 24 Stunden Einspruch beim DFB-Sportgericht einzulegen - und sie verstreichen lassen.

Der 28-Jährige muss außerdem eine Geldstrafe von 10.000 Euro zahlen.