München - Bei der Niederlage des FC Bayern in Berlin macht Jerome Boateng keine gute Figur. SPORT1-Experte Stefan Effenberg hält die Kritik am Verteidiger für überzogen.

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Jerome Boateng hat nach der ersten Saison-Niederlage des FC Bayern am Freitagabend bei Hertha BSC viel Kritik einstecken müssen. Den Elfmeter zum 0:1 verschuldete der Nationalspieler, auch beim 0:2 der Berliner machte er nicht die beste Figur.

Unterstützung bekommt der Weltmeister von 2014 von einem früheren Bayern-Kapitän. "Boateng hatte am Freitag einfach ein schlechtes Spiel. Er ist nicht auf dem Niveau, wo er mal war. Aber ich würde ihn jetzt nicht abstempeln", sagte SPORT1-Experte Stefan Effenberg im CHECK24 Doppelpass

Bodo Illgner sieht Boatengs unglückliches Auftreten mit noch fehlender Spielfitness im Zusammenhang. "In dieser Szene sieht man, dass er denkt, dass er da hin kommt. Aber diese Fitness, Schnelligkeit und Spritzigkeit fehlt ihm. Im Moment kommt er den Tick zu spät", erklärte Illgner die Szene, die zum Elfmeter führte.

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Boateng entschuldigt sich

Boateng entschuldigte sich am Freitagabend via Twitter bei den Fans.

Eurosport-Experte Matthias Sammer hatte Boateng zuvor für sein Auftreten kritisiert. "Es ist auch unnötig, was soll auch passieren. Jerome mit Einsatz, aber in dem Moment übermotiviert und unklug", sagte Sammer zur Elfmeter-Szene.