Im Zusammenhang mit dem Handy-Eklat bei Leipzig befürwortet Mike Hanke bei Generation Fussball Ralf Rangnicks Entscheidung. Er kritisiert seinen Ex-Coach aber auch.

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Die Wogen bei RB Leipzig sind trotz des Punktgewinns am Sonntag bei Eintracht Frankfurt noch nicht geglättet.

Nach dem Handy-Eklat vor dem Europa-League-Spiel am vergangenen Donnerstag gegen Salzburg durften Nordi Mukiele und Jean-Kevin Augustin zwar wieder am Training teilnehmen. Ob sie aber im Kader für das Bundesliga-Spiel am Mittwoch gegen den VfB Stuttgart (Bundesliga: RB Leipzig - VfB Stuttgart, Mi. ab 20.30 Uhr im LIVETICKER) stehen, ist noch nicht sicher.

Dass die beiden Franzosen von Trainer Ralf Rangnick vorübergehend suspendiert wurden, hält Mike Hanke für richtig. Allerdings übte der zwölfmalige Nationalspieler im Videopodcast SPORT1 – Generation Fußball auch Kritik an Rangnick, unter dem er einst bei Schalle gespielt hatte.

Hanke über Rangnick: Die Mannschaft ist schuld

"Ich glaube, dass er der Welt seinen Unmut zeigen wollte - so habe ich ihn auch damals kennen gelernt", sagte Hanke. Nicht er machte die Fehler, sondern die Mannschaft sei schuld: "Das hat er nach außen gesagt, er hätte es aber in der Phase, in der sie jetzt sind, intern besprechen müssen."

Dass sich Mukiele und Augustin falsch verhalten haben, stehe außer Frage. "Der Rhythmus vor einem Spiel ist immer der gleiche. Und dann gibt es Spieler, die sich dadurch gestört fühlen", sagte Hanke.

Diese Spieler hätten sich "auf jeden Fall tierisch darüber aufgeregt" und "die beiden zur Sau gemacht", glaubt Hanke, der selbst einst unter Rangnick bei Schalke 04 gespielt hatte.

Ärger um Mukiele und Augustin

Das Duo ist am Donnerstag nach Bild-Informationen zu spät zum Umziehen in der Kabine erschienen, weil sie in der Zeit auf der Trainerbank saßen und wohl mit ihren Handys spielten.

"Das mit dem Handy vor dem Spiel ist ein Zeichen, dass sich die Spieler halbherzig mit ihrem Job beschäftigen. So geht das nicht", sagte der 34-Jährige.