"Anti-Hopp"-Spruchbänder gehören noch zu den harmlosen Anfeindungen gegen den Mäzen
"Anti-Hopp"-Spruchbänder gehören noch zu den harmlosen Anfeindungen gegen den Mäzen © getty

Der Präsident der TSG Hoffenheim, Peter Hofmann, äußert sich zu den Schmähungen gegen Mäzen Dietmar Hopp. Dabei nimmt er auch die Schiedsrichter in die Pflicht und fordert ein Einschreiten bei erneuten Beleidigungen.

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Der Präsident der TSG Hoffenheim, Peter Hofmann, wünscht sich auch von den Schiedsrichtern ein Einschreiten bei erneuten Beleidigungen gegen Mehrheitseigner Dietmar Hopp. "Es wäre eine Möglichkeit, ein Spiel nicht anzupfeifen oder zu unterbrechen", sagte der 59-Jährige der Bild-Zeitung.

Beim Heimspiel gegen RB Leipzig am Samstag erwartet Hofmann allerdings keine neuen Beleidigungen, sondern "Pro-Dietmar-Hopp-Plakate". (TSG Hoffenheim - RB Leipzig ab 15.30 Uhr im LIVETICKER)

Bayern-Bosse verurteilen Anfeindungen

Beim Heimspiel der Kraichgauer am vergangenen Samstag hatten Dortmund-Fans im Gästeblock ein riesiges Banner hochgehalten, auf dem Hopps Konterfei in einem roten Fadenkreuz zu sehen war. Zudem waren erneut Schmähgesänge zu vernehmen. Auch viele Vertreter der anderen Bundesliga-Klubs hatten die Vorgänge kritisiert, der 78-jährige Hopp hatte sich unter der Woche für die öffentliche Solidarität bedankt.

Unter anderem hatten Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Präsident Uli Hoeneß von Rekordmeister Bayern München die Vorfälle scharf verurteilt: "Die ungeheuerlichen und völlig deplatzierten Anfeindungen gegen Dietmar Hopp in deutschen Fußballstadien haben am vergangenen Wochenende einen erschütternden Höhepunkt erfahren", hieß es in einem Schreiben.

Dortmunds Klubchef Hans-Joachim Watzke hatte sich bei Hopp für die Vorfälle entschuldigt und kündigte zudem an, ein persönliches Gespräch mit Hopp zu suchen: "So ein Verhalten entspricht in keiner Weise unseren Werten!"