Der Transfer von Barca-Stürmer Paco Alcacer zum BVB ist fix. Jonas Hummels kann diese Verpflichtung der BVB-Bosse nicht verstehen.

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Borussia Dortmund hat endlich seinen gesuchten Stürmer gefunden: Der Transfer von Barcelona-Angreifer Paco Alcacer ist fix. Am Dienstag absolvierte der 24-Jährige den Medizincheck beim BVB.

Danach gab er schon ein erstes Interview als Dortmunder Spieler: "Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung in der Bundesliga. Der BVB mit diesen unglaublichen Fans ist auch für mich etwas total Besonderes und Spezielles", sagte er der Bild.

Es gibt keine großen Zweifel daran, dass Alcacer nicht die Nummer eins auf der Stürmer-Einkaufsliste der Dortmunder war. Die Verpflichtungen größerer Namen wie Mario Mandzukic oder Olivier Giroud scheiterten jedoch - zumeist an den finanziellen Möglichkeiten.

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Für Jonas Hummels stellt der Spanier allenfalls eine unzureichende Alternative dar. Im SPORT1-Podcast "Generation Fußball" äußert der Bruder von Ex-BVB-Verteidiger Mats Hummels Zweifel an der Richtigkeit der Dortmunder Personalentscheidung (ab Minute 6:40).

Hummels: Alcacer kein typischer BVB-Stürmer

"Alcacer wäre der letzte Stürmer, dem ich beim BVB die Rolle der zentralen Spitze zugeordnet hätte", sagte Hummels. Er hätte stattdessen mit einem deutlich größeren, klassischen Strafraumstürmer der Marke Mandzukic gerechnet.

"Ich dachte, Dortmund würde einen Leuchtturm wie Olivier Giroud oder Mario Mandzukic holen, die auch im Gespräch waren", erklärte der Ex-Profi. Alcacer ist mit 1,75 Metern Körpergroße alles andere als ein "Leuchtturm" nach Hummels' Vorstellung.

Dennoch wollte er den spanischen Nationalspieler nicht schlechter reden, als er ist: "Alcacer hat einen guten Abschluss und einen guten Kopfball, obwohl er nicht groß ist." Außerdem könne er "vieles ganz gut", habe aber nicht die eine herausragende Eigenschaft.

Er sehe ihn eher als ähnlichen Spielertyp wie die bereits vorhandenen Marco Reus oder Jadon Sancho, der auch mal auf die Flügel ausweiche. Alcacer sei seiner Meinung nach aber "nicht das fehlende Puzzleteil" im Dortmunder Team.

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