RB-Star Yussuf Poulsen schaltete im Sommerurlaub sein deutsches Handy aus und bekam nicht mit, dass Ralf Rangnick neuer Trainer in Leipzig ist
RB-Star Yussuf Poulsen schaltete im Sommerurlaub sein deutsches Handy aus und bekam nicht mit, dass Ralf Rangnick neuer Trainer in Leipzig ist © Getty Images

RB-Star Yussuf Poulsen schaltet nach der WM mit Dänemark ab - nicht nur mental, sondern auch sein Handy. Deshalb weiß er erst jetzt, wer neuer Trainer ist.

von Conan Furlong

Wie die meisten WM-Spieler auch verbrachte Yussuf Poulsen von RB Leipzig seine Zeit nach dem WM-Aus mit Dänemark im Achtelfinale gegen Kroatien (3:2 im Elfmeterschießen) im Urlaub.

Wie es sich für die Erholung gehört, schaltete er auf dem Inselparadies Bora-Bora im Pazifik sein Handy aus.

Während Poulsen seine Zeit in der Südsee genoß, verpasste er allerdings aufgrund seines Offline-Status wichtige Nachrichten.

Wie er im RB-Trainingslager im österreichischen Seefeld zugab, erfuhr er erst vor wenigen Tagen, dass Ralf Rangnick in der kommenden Saison sein Trainer sein wird.

Poulsen: Wusste nichts von Rangnick und Nagelsmann

Doch damit nicht genug. Auch den spektakulärsten Trainer-Deal des Jahres bekam er nicht mit: "Im Urlaub hatte ich mein Handy ausgeschaltet und habe erst vor vier Tagen mitgekriegt, dass wir Julian Nagelsmann ab 2019 als Trainer haben und Ralf Rangnick bis dahin übernimmt."

Auch von den neu verpflichteten Kollegen an seiner Seite - Matheus Cunha, Marcelo Saracchi und Nordi Mukiele - hatte er keine Ahnung. Ersterer hatte im ersten Pflichtspiel der Leipziger in der Europa-League-Qualifikation gegen BK Häcken per Traumtor getroffen.

Poulsen: Deutsches Handy im WM-Urlaub ausgeschaltet

Die Bilder, die er auf seinem Instagram-Profil aus dem Urlaub veröffentlicht hatte, stammten von seinem dänischen Handy. Dessen deutsches Pendant, auf dem offensichtlich alle berufsrelevanten Nachrichten einlaufen, war ausgeschaltet.

Am vergangenen Freitag war Poulsen zusammen mit Emil Forsberg und Timo Werner ins Training eingestiegen. Wechselgerüchte zu seiner Person dementierte er: "Über meine Zukunft mache ich mir keine Gedanken. Ich habe hier noch drei Jahre Vertrag."

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