Lesedauer: 2 Minuten

Übergangstrainer Ralf Rangnick leitet den Trainingsauftakt bei RB. Auf der PK erklärt er, wie die Leipziger spielen wollen - und welche Fehler das DFB-Team gemacht hat.

Anzeige

Am Montagmittag war Ralf Rangnick als Übergangstrainer bei RB Leipzig vorgestellt worden. Auf der Pressekonferenz erklärte er unter anderem, welchen Spielstil der Europa-League-Starter an den Tag legen will.

"Wir wollen die Spielweise verbessern, am System arbeiten. Ich möchte auch eine Dreierkette überhaupt nicht ausschließen. Das macht England bei der WM sehr gut. Die WM bestätigt generell den Weg, den wir gehen. Mit England und Frankreich stehen die mit Abstand jüngsten Mannschaften hochverdient im Halbfinale", sagte Rangnick.

Anzeige

Gleichzeitig betonte der 60-Jährige, was - wie die WM gezeigt habe - man vermeiden sollte. "Viele ältere Kader haben sich frühzeitig verabschiedet. Auch die Mannschaften, die glauben, dass Ballbesitz allein glückselig macht. Ohne Tempo, ohne Hochschalten in den sechsten, siebten Gang gewinnst du heute nicht einmal gegen Panama oder Südkorea", ergänzte Rangnick und meinte damit ganz offensichtlich auch die deutsche Nationalmannschaft, die nach einer 0:2-Niederlage gegen Südkorea in der Vorrunde ausgeschieden waren.

Drei Stunden nach seiner Vorstellung hat Rangnick den Trainingsauftakt des Bundesligisten geleitet. Rund 1000 Zuschauer kamen zur ersten Einheit der Saison auf das Trainingsgelände am Cottaweg. 

So plant Rangnick auf dem Transfermarkt

Zu Beginn des Trainings hielt Rangnick eine Ansprache vor seinen Spielern. Der 60-Jährige begrüßte neben den drei Neuzugängen Matheus Cunha (FC Sion), Nordi Mukiele (HSC Montpellier) und Marcelo Saracchi (Club Atletico River Plate) auch den lange verletzten Marcel Sabitzer. Die sportliche Leitung des Trainings übernahm das neue Co-Trainer-Trio Jesse Marsch, Lars Kornetka und Robert Klauß.

Nicht mit dabei waren die WM-Fahrer Timo Werner, Emil Forsberg, Yussuf Poulsen und Yvon Mvogo. Zuvor hatte Rangnick bei seiner Vorstellung angekündigt, noch drei Spieler verpflichten zu wollen.

Wenn du hier klickst, siehst du Twitter-Inhalte und willigst ein, dass deine Daten zu den in der Datenschutzerklärung von Twitter dargestellten Zwecken verarbeitet werden. SPORT1 hat keinen Einfluss auf diese Datenverarbeitung. Du hast auch die Möglichkeit, alle Social Widgets zu aktivieren. Hinweise zum Widerruf findest du hier.
Alle Akzeptieren
Einmal Akzeptieren

Ganz oben auf der Wunschliste steht dabei Offensivspieler Ademola Lookman, den Leipzig in der Rückrunde der vergangenen Saison ausgeliehen hatte. Wie englische Medien berichteten, fordert Premier-League-Klub FC Everton jedoch rund 20 Millionen Pfund (22,6 Millionen Euro) für den 20-Jährigen.