Claudio Pizarro läuft zum insgesamt fünften Mal für Werder Bremen auf
Claudio Pizarro läuft zum insgesamt fünften Mal für Werder Bremen auf © Getty Images

Claudio Pizarro nennt bei seiner offiziellen Vorstellung seine Ziele mit Werder Bremen. Der 39-jährige Peruaner äußert sich zudem zu seiner Zukunft.

von Sportinformationsdienst

Altmeister Claudio Pizarro (39) hat sich für sein Comeback bei Werder Bremen noch einmal viel vorgenommen. "Ich hoffe, dass wir wieder europäische Spiele erreichen", sagte der Rekordtorschütze des Klubs am Dienstag bei seiner Vorstellung: "Wir haben eine sehr gute Mannschaft. Einige kenne ich ja bereits von früher. Ich bin mir sicher, dass wir in dieser Saison viel erreichen können."

Zuletzt spielten die Grün-Weißen vor allem gegen den Abstieg.

Pizarro war am Sonntag zum fünften Mal zu den Grün-Weißen gewechselt und hat laut Werder einen "leistungsbezogenen Vertrag" erhalten. Die bevorstehende Spielzeit wird wohl endgültig seine Abschiedssaison. "Ich glaube, das ist mein letztes Jahr", sagte der Peruaner, der zuletzt eine Saison das Trikot des Absteigers 1. FC Köln trug und ablösefrei zurück an die Weser kam.

Auch im fortgeschrittenen Alter hat Pizarro einfach noch Lust auf Fußball. "Es ist leicht, mich selbst zu motivieren. Ich brauche nur einen Ball und das Spiel. Das ist alles", sagte er. Trainer Florian Kohfeldt, übrigens vier Jahre jünger als Pizarro, wird den Altmeister aber wohl vor allem als Backup-Stürmer einsetzen.

Pizarro trug erstmals 1999 das Werder-Trikot, 2008, 2009 und 2015 kehrte der Stürmer an die Weser zurück. Mit 144 Treffern ist er Bremens Bundesliga-Rekordtorschütze.

Bremen ohne Möhwald

Die Bremer müssen derweil vorerst auf Kevin Möhwald verzichten. Der vom 1. FC Nürnberg verpflichtete Mittelfeldakteur erlitt einen Muskelfaserriss im Oberschenkel und wird in den kommenden Tagen nicht zur Verfügung stehen.

Möhwald wird trotzdem am Samstag gemeinsam mit der Mannschaft in das Trainingslager nach Grassau reisen. Dort wird er zunächst individuell trainieren, um dann schnellstmöglich wieder in das Mannschaftstraining einsteigen zu können