Markus Weinzierl trainierte den FC Augsburg bevor er zu Schalke 04 wechselte
Markus Weinzierl trainierte den FC Augsburg bevor er zu Schalke 04 wechselte © Getty Images

Markus Weinzierl und Schalke 04 einigen sich nach langen Verhandlungen über eine Abfindung. Aus finanzieller Sicht ist die Einigung ein Vorteil für die Knappen.

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Ex-Trainer Markus Weinzierl hat sich nach über einem Jahr mit seinem ehemaligen Arbeitgeber FC Schalke 04 auf die Auflösung seines Arbeitsvertrages geeinigt, das bestätigte Manager Christian Heidel am Sonntag.

Die Abfindung beläuft sich einem Bericht der Bild zu Folge auf 1,5 Millionen Euro. Dadurch spart der Verein aber trotzdem Geld. Das Jahresgehalt von Weinzierl wären drei Millionen Euro gewesen.

Die Vertragsauflösung ist auch in seinem Interesse: Ihm lagen wohl Angebote von Werder Bremen, VfB Stuttgart sowie Österreichs Nationalmannschaft vor. Wegen des laufenden Schalke-Vertrags war eine Zusage von Weinzierl nicht möglich. 

Zwist zwischen Weinzierl und Schalke

Das belastete Verhältnis zwischen Schalke und dem damaligen Wunschtrainer ließ eine schnelle Auflösung scheitern. Der Verein war unzufrieden mit dem zehnten Platz in der Bundesliga-Tabelle. Die schnelle Entlassung von Weinzierl nach nur einer Saison bei den Königsblauen sorgte ebenfalls für Streit.

Man hatte die teuren Neuzugänge wie Nabil Bentaleb von Tottenham Hotspur und Yevhen Konoplyanka vom FC Sevilla spät verpflichtet. Sie schlugen nicht ein, Konoplyanko kritisierte Weinzierl im Nachhinein hart und nannte ihn einen "Feigling".

Der Klub ging dagegen nur bedingt vor.