Martin Kind, der Präsident von Hannover 96, äußert sich im CHECK24 Doppelpass zur Situation um Manager Horst Heldt und wie er die Situation im Verein sieht.

Hannover-Präsident Martin Kind hat im CHECK24 Doppelpass verraten, woran der Wechsel von Sportdirektor Horst Heldt zum VfL Wolfsburg gescheitert ist und wie die Zukunft bei Hannover 96 aussehen soll.

"Wir haben miteinander telefoniert, diskutiert und Zahlen ausgetauscht", sagte Kind. Generell sei 96 gesprächsbereit gewesen, "aber wir konnten uns bei der Zahl nicht verständigen", so Kind.

Kritik an Wolfsburg

Auch nachdem Heldt noch einmal mit Wolfsburg gesprochen habe, wäre eine Verständigung nicht möglich gewesen. "Wir lagen so deutlich auseinander, dass auch ein Kompromiss in der Mitte nicht möglich war", sagte Kind.

Der 74-Jährige kritisierte den Zeitpunkt der Anfrage. "Das Timing zwischen Herrn Heldt und Wolfsburg war ungünstig. Es geht um den Klassenerhalt und da hätte man so eine Baustelle nicht eröffnen sollen. Das hätte man auch später diskutieren können", urteilte der 96-Präsident.

Zukunft mit Heldt

In die Zukunft will er mit Heldt gehen, er plane schon die neue Saison mit dem Sportdirektor. "Ich gehe davon aus, dass Herr Heldt nächste Saison noch Sportdirektor von Hannover ist", sagte Kind.

"Erst einmal unverrückbar, aber Sie kennen doch den Markt. Es gehört immer dazu einen Plan B oder C zu haben." Der Verein habe "unaufgefordert zwölf Empfehlungen von Managern bekommen".

Kind ärgert sich über Darstellung

Für Kind wäre der Nachteil, den Hannover durch einen Weggang gehabt hätte, zu groß. "Wolfsburg löst sein Problem und wir schaffen uns ein Problem", sagte der Hannover-Präsident. "Wir hätten dann einen personellen Neubau einleiten müssen und das wäre deutlich teurer geworden."

Die Darstellung seines Klubs in der Öffentlichkeit ärgere ihn. "Es kotzt mich an", sagte Kind darüber, dass immer wieder Probleme mit den Fans und der Wechselwunsch von Heldt im Mittelpunkt stünden.

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