Hoffenheims Serge Gnabry fällt mit einem Muskelbündelriss für den Rest der Saison aus. Damit wird er nicht mehr für Hoffenheim auflaufen.

Nationalspieler Serge Gnabry von TSG Hoffenheim hat sich im Bundesliga-Spiel gegen Hannover 96 am Freitagabend (3:1) einen Muskelbündelriss zugezogen. 

Das gab sein Verein am Samstag bekannt.

Damit fällt Gnabry für den Rest der Saison aus. Für Hoffenheim wird er vermutlich gar nicht mehr auflaufen. Im Sommer soll der 22-Jährige nach München zurückkehren.

Trainer Julian Nagelsmann hatte bereits nach der Partie gesagt: "Bei Serge Gnabry ist aktuell zu befürchten, dass er nicht mehr für uns auflaufen kann." 

Gnabry verletzt sich bei Torvorbereitung

Gnabry hat in 21 Bundesligaspielen für 1899 zehn Treffer erzielt. Gegen Hannover musste er in der 20. Minute ausgewechselt werden.

Besonders bitter: Gnabry hatte sich nach einem Zweikampf mit Hannovers Schlussmann Philipp Tschauner verletzt - ausgerechnet in der Szene, in der er die 1:0-Führung von Andrej Kramaric vorbereitete (16.).

Noch während des Torjubels fasste sich der Offensiv-Spieler an die Muskulatur. Die Partie konnte er nach einer Behandlungsphase nicht mehr fortsetzen.

Gnabrys WM-Chancen wohl dahin

Der Torjäger hatte sich mit Beginn der Rückrunde nach längerer Ausfallzeit zurückgekämpft und zuletzt stark ansteigende Form bewiesen.

2018 erzielte er bereits acht Tore und bereitete sieben weitere vor. Zuletzt war er in vier Partien in Folge erfolgreich. 

Sollte Gnabry noch Hoffnungen gehabt haben, sich im Saisonendspurt noch einen Platz im WM-Kader zu sichern, ist diese jetzt endgültig geplatzt.

Neben Gnabry verletzte sich gegen Hannover ein weiterer Nationalspieler. Kerem Demirbay musste nach 60 Minuten mit einem Kapseleinriss im rechten Knöchel vom Platz. "Bei ihm sieht es ebenfalls nicht gut aus", sagte Nagelsmann mit Blick auf die restliche Saison.

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