Das RheinEnergie-Stadion soll bald Platz für 60000 Zuschauer bieten
Das RheinEnergie-Stadion soll bald Platz für 60000 Zuschauer bieten © Getty Images

Trotz Abstieg denkt der 1. FC Köln über eine Stadionerweiterung nach. Dennoch müssen auf dem Weg zur Umsetzung noch einige Hürden genommen werden.

Der 1. FC Köln hat Medienberichte zum Ausbau des RheinEnergie-Stadions dementiert.

"Es gibt verschiedene Überlegungen, aber keinen neuen Stand zu verkünden", wird Geschäftsführer Alexander Wehrle in einer Pressemitteilung des Vereins zitiert.

Zuvor hatte Klub-Präsident Werner Spinner im Gespräch mit dem WDR angekündigt, eine weitere Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben. Trotz des Abstiegs aus der Bundesliga ist eine Erhöhung der Zuschauerkapazität von 50.000 auf 60.000 Plätze im Gespräch.

Köln diskutiert über Stadionausbau

"Sollte es möglich sein, eine neue Machbarkeitsstudie zu beauftragen, die hier weiterhilft, dann würde der FC das selbstverständlich unterstützen. So weit sind wir jedoch noch nicht", sagte Wehrle. Zurzeit befänden sich die Rheinländer demnach noch in einer fachlich internen Diskussion, ehe man diese in der Öffentlichkeit führen wolle.

Zuvor hatte der Express nach eigenen Informationen berichtet, dass ein Ausbau wegen der Lärmschutzvorschriften nur möglich sei, wenn das Stadion ein Dach bekäme. Eine solche Konstruktion soll zwischen 40 bis 60 Millionen Euro kosten. In einer ersten Machbarkeitsstudie waren Probleme wegen des Lärmschutzes und der Verkehrsproblematik aufgetaucht.

Der Plan, ein neues Stadion zu bauen, möglicherweise außerhalb der Stadtgrenzen, wird dagegen wohl nicht mehr weiterverfolgt. "Dass der 1. FC Köln eine Lösung am Standort Müngersdorf bevorzugen würde, hat sich nicht geändert", sagte Wehrle.

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