Max Meyer und Schalke 04 gehen ab Sommer wohl getrennte Wege. Der Berater des Spielers sagt kurzfristig einen Termin mit Boss Clemens Tönnies ab.

Ist der Abschied von Max Meyer vom FC Schalke 04 jetzt endgültig?

Wie Schalke-Boss Clemens Tönnies am Mittwoch bekanntgab, ließ der Berater des 22-Jährigen, Roger Wittmann, einen Termin nun kurzfristig platzen.

"Ich hatte einen Termin mit ihm, aber der wurde kurzfristig von seinem Berater abgesagt. Wir leben in einem freien Land und wenn einer dann nicht sprechen will, kann ich es nicht ändern", sagte Tönnies.

Eigentlich sollte bereits im Winter eine Entscheidung über die Zukunft des Mittelfeldmannes bei den Königsblauen fallen, Meyer selbst nannte jedoch immer den 20. März als Stichtag.

Vertrags-Zoff eskalierte

Nachdem Sportvorstand Christian Heidel aber in einer E-Mail den 15. Februar als letzten Termin angestrebt hatte, eskalierte anschließend der Zoff.

Wittmann wandte sich an die Öffentlichkeit und sagte, "zwei E-Mails reichen nicht, um einen Schalker Jung vom Verbleib zu überzeugen", was bei den Verantwortlichen nicht gut ankam.

Schalke wollte zuvor unbedingt den Vertrag mit seinem Leistungsträger verlängern und ihn zu Topverdiener im Verein machen, nach kicker-Informationen soll ihm sogar ein Vertrag inklusive fünf Millionen Euro Gehalt vorgelegen haben. 

Der U21-Europameister kann im Sommer seinen Jugendverein wie zuvor bereits Leon Goretzka ablösefrei verlassen.