Ralph Hasenhüttl zusammen mit Emil Forsberg bei RB Leipzig
Emil Forsberg (li.) schaffte unter Trainer Ralph Hasenhüttl bei RB Leipzig den Durchbruch zum Nationalspieler © Getty Images

Vor dem Spiel gegen den FC Bayern soll Leipzigs Emil Forsberg Trainer Ralph Hasenhüttl im Training beschimpft haben. Dies dementiert der Schwede nun.

Spielmacher Emil Forsberg vom Bundesligisten RB Leipzig hat Gerüchte über einen Zwist mit Trainer Ralph Hasenhüttl bestritten.

"Ich habe eine großartige Beziehung zum Coach, wir hatten nie Ärger", sagte Forsberg der schwedischen Zeitung Aftonbladet: "Ich bin auch niemand, der Streit sucht. Wir hatten immer eine gute Beziehung." Zuvor hatte die Bild über eine Auseinandersetzung zwischen Forsberg und Hasenhüttl im Training berichtet. 

Vor dem Spiel gegen Bayern München (2:1) am vergangenen Sonntag soll Forsberg laut Bild Hasenhüttl im Abschlusstraining beschimpft und den englischen Ausdruck "fuck off", zu deutsch: "Hau ab" oder "Verpiss dich", gesagt haben.

Der Schwede, der aktuell bei der Nationalmannschaft weilt, ist nach seiner langwierigen Bauchmuskelverletzung noch nicht wieder voll auf der Höhe. Gegen Bayern wurde er erst nach 70 Minuten eingewechselt, von neun Pflichtspielpartien seit der Blessur absolvierte der 26-Jährige nur zwei über die volle Distanz.

Forsberg, der RB in der Vorsaison mit acht Toren und 22 Vorlagen mit zur Vizemeisterschaft geschossen hatte, ist immer wieder Gegenstand von Transfergerüchten.

Neben dem AC Mailand, der in der Vergangenheit immer wieder als Interessent gehandelt worden war, sollen auch Juventus Turin, der FC Arsenal und auch Bayern München eine Verpflichtung in Betracht ziehen. In Leipzig besitzt Forsberg noch einen Vertrag bis 2022.