1. FC Koeln v Hannover 96 - Bundesliga
Andre Breitenreiter hat seit März 2017 das Ruder bei Hannover 96 in der Hand © Getty Images

Andre Breitenreiter glaubt, dass sich der Stimmungsboykott der 96-Ultras auf seine Arbeit auswirkt. Er befürchtet Probleme bei Neuverpflichtungen.

Trainer Andre Breitenreiter (44) von Hannover 96 sieht im Konflikt zwischen Teilen der Fanszene und dem Klub eine Gefahr für angestrebte Vertragsverlängerungen oder Neuverpflichtungen von Spielern.

"Wie viel Spaß macht es dem Spieler, wenn er weiß, er gibt alles und bringt tolle Leistungen, aber er spielt mit wenig Atmosphäre", wird Breitenreiter von der Bild-Zeitung zitiert: "Das macht die Sache nicht leichter, was die Zusammenstellung des Kaders für die neue Saison angeht."

Die 96-Ultras sorgten mit ihrem Stimmungsboykott als Reaktion auf die Übernahmepläne des Klubs durch Präsident Martin Kind in dieser Saison mehrfach für Schlagzeilen. "Wir können sicherlich Spieler von unserem sportlichen Konzept und unserer Idee überzeugen", sagte Breitenreiter:

"Aber die Atmosphäre im eigenen Stadion ist natürlich auch ein wesentlicher Bestandteil bei der Entscheidungsfindung eines Spielers, ob er seinen Vertrag verlängert oder ob sich ein potentieller Neuzugang für uns entscheidet."